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Protest gegen Fischtrawler geht weiter

Die Greenpeacer an Bord der Esperanza haben ihre Protestaktionen gegen den spanischen Grundschleppnetz-Trawler Playa de Menduiña im Nordost-Atlantik fortgesetzt. Am Dienstag kletterten zwei Aktivisten auf das gefüllte Netz und hielten ein Banner mit der Aufschrift EU-Tiefseezerstörer hoch.

Dabei wurden sie vom einfahrenden Netz mitgerissen und durch die offene See bis an Bord des Trawlers mitschleppt. Dort entrollten sie eine Fahne mit roten Stopp-Schild. Nach rund 25 Minuten sprangen sie von dem Fischtrawler und wurden von Greenpeace-Schlauchbooten aufgenommen.

Während die Greenpeacer im Nordatlantik gegen die zerstörerische Fangmethode mit Grundschleppnetzen protestierten, gingen in New York bei den Vereinten Nationen (UN) die Verhandlungen im Rahmen der UN-Generalversammlung weiter. Dabei wird auch über die Zukunft der Meere gesprochen. Am Mittwoch steht eine Debatte über ein Moratorium der Grundschleppnetzfischerei in internationalen Gewässern auf der Tagesordnung.

Die EU und alle Regierungen weltweit müssen ein Moratorium dieser Fangmethode auf hoher See unterstützen, fordert an Bord der Esperanza die Greenpeace-Meeresexpertin Maria Caballero. Die UN trifft sich gegenwärtig, um die Tiefsee vor dieser Art der Zerstörung zu schützen. Doch die EU blockiert auf unverantwortliche Weise jeden Versuch, die Grundschleppnetz-Trawler davon abzuhalten, bedeutsamen und einzigartigen Lebensraum am Grund der Meere zu vernichten. (mir)

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