Archiv: Artikel kann veraltete Informationen enthalten

Der Buckelwal bleibt verschwunden

Mit zwei Schlauchbooten und fünf Aktivisten ist Greenpeace in Grömitz und wartet auf Sichtmeldungen vom Buckelwal in der Ostsee. Die Küstenwache, alle Fährschiffe, DLRG und die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGZRS) wollen Bescheid geben, wenn der Buckelwal irgendwo auftaucht. Doch noch ist er verschwunden.

  • /

Zusammen mit Küstenwache, Wasserschutzpolizei und anderen Beteiligten versuchen wir seit Dienstag, den Wal ausfindig zu machen. In das bestehende Meldeaufsichtssystem sind auch die umliegenden Schiffe und Segelboote eingebunden.

Auch wenn wir den Wal wiederfinden, können wir ihn nicht aus der Ostsee vertreiben. Er muss den Weg hinaus selber finden, sagt Greenpeace-Experte Jörg Feddern. Das Einzige, was wir momentan machen können, ist den Wal vor dem Stranden zu schützen.

Wo der Buckelwal in den letzten Wochen überall aufgetaucht ist, können Sie sich auf Google Earth anschauen. Wenn Sie Google Earth noch nicht installiert haben, können sie es hier herunterladen. Nachdem Sie das Programm auf ihrem Computer gestartet haben, folgen Sie diesem Link.

Weiterführende Publikationen zum Thema

Mehr zum Thema

Klimakiller Kunststoff

Plastik ist schädlich für die Umwelt – so weit, so bekannt. Ein neuer Report beleuchtet einen bislang vernachlässigten Aspekt von Kunststoffen: wie sie den Klimawandel vorantreiben.

Löchrige Lebensversicherung

Eine Million Arten sind vom Aussterben bedroht. Die Wissenschaft fordert ein radikales Umdenken. Was der Weltbiodiversitätsrat empfiehlt, erzählt Christoph Thies von Greenpeace.

Angebot ohne Nachfrage

Niemand braucht arktisches Öl – die Risiken sind hoch und die Reserven reichen. Greenpeace-Aktivisten protestierten darum an einer Ölplattform auf dem Weg in die Barentssee.