Archiv: Artikel kann veraltete Informationen enthalten

Der Buckelwal bleibt verschwunden

Mit zwei Schlauchbooten und fünf Aktivisten ist Greenpeace in Grömitz und wartet auf Sichtmeldungen vom Buckelwal in der Ostsee. Die Küstenwache, alle Fährschiffe, DLRG und die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGZRS) wollen Bescheid geben, wenn der Buckelwal irgendwo auftaucht. Doch noch ist er verschwunden.

  • /

Zusammen mit Küstenwache, Wasserschutzpolizei und anderen Beteiligten versuchen wir seit Dienstag, den Wal ausfindig zu machen. In das bestehende Meldeaufsichtssystem sind auch die umliegenden Schiffe und Segelboote eingebunden.

Auch wenn wir den Wal wiederfinden, können wir ihn nicht aus der Ostsee vertreiben. Er muss den Weg hinaus selber finden, sagt Greenpeace-Experte Jörg Feddern. Das Einzige, was wir momentan machen können, ist den Wal vor dem Stranden zu schützen.

Wo der Buckelwal in den letzten Wochen überall aufgetaucht ist, können Sie sich auf Google Earth anschauen. Wenn Sie Google Earth noch nicht installiert haben, können sie es hier herunterladen. Nachdem Sie das Programm auf ihrem Computer gestartet haben, folgen Sie diesem Link.

Weiterführende Publikationen zum Thema

Stellungnahme zum Raumordnungsplan für Nord- und Ostsee

Das Bundesinnenministerium hat unter Federführung des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie den finalen Entwurf des Raumordnungsplans für die deutsche Ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) jenseits des Küstenmeers der Nord- und Ostsee vorgelegt. Ziel soll die nachhaltige Nutzung sein, nicht zuletzt um den guten Umweltzustand der Meere zeitnah zu erreichen. Der Plan soll bis mindestens 2031 gelten. Die deutschen Umweltverbände kritisieren den Entwurf, hier die ausführliche Stellungnahme.

High Stakes

The environmental and social impacts of destructive fishing on the high seas of the Indian Ocean

Mehr zum Thema

Arktis bald ohne Eis ?

Für das Meereis in der Nordpolarregion ist keine Erholung in Sicht.

Der diesjährige Tiefstand: 4,81 Millionen Quadratkilometer.

Wachs im Wattenmeer?

Bei den Klumpen, die derzeit die Küste verschmutzen, handelt es sich vermutlich um Paraffine aus Tankwaschungen und Containerverlusten. Eine legale Praxis, die beendet werden muss.

Über die Verhältnisse

Deutschland hat seine Ressourcen für dieses Jahr verbraucht. Für alles, was ab jetzt konsumiert wird, zahlen kommende Generationen und andere Länder die Zeche.