Archiv: Artikel kann veraltete Informationen enthalten

Der Buckelwal bleibt verschwunden

Mit zwei Schlauchbooten und fünf Aktivisten ist Greenpeace in Grömitz und wartet auf Sichtmeldungen vom Buckelwal in der Ostsee. Die Küstenwache, alle Fährschiffe, DLRG und die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGZRS) wollen Bescheid geben, wenn der Buckelwal irgendwo auftaucht. Doch noch ist er verschwunden.

  • /

Zusammen mit Küstenwache, Wasserschutzpolizei und anderen Beteiligten versuchen wir seit Dienstag, den Wal ausfindig zu machen. In das bestehende Meldeaufsichtssystem sind auch die umliegenden Schiffe und Segelboote eingebunden.

Auch wenn wir den Wal wiederfinden, können wir ihn nicht aus der Ostsee vertreiben. Er muss den Weg hinaus selber finden, sagt Greenpeace-Experte Jörg Feddern. Das Einzige, was wir momentan machen können, ist den Wal vor dem Stranden zu schützen.

Wo der Buckelwal in den letzten Wochen überall aufgetaucht ist, können Sie sich auf Google Earth anschauen. Wenn Sie Google Earth noch nicht installiert haben, können sie es hier herunterladen. Nachdem Sie das Programm auf ihrem Computer gestartet haben, folgen Sie diesem Link.

Weiterführende Publikationen zum Thema

Fishy Business

Fisch aus illegaler Fischerei überschwemmt die internationalen Märkte. Das Umladen von Fang- auf Kühlschiffe fernab der Häfen spielt dabei eine wichtige Rolle.

Mehr zum Thema

Fischbestände erholen sich

Sind Restaurants und Kantinen zu, sinkt der Verbrauch von Fisch. Corona könnte gelingen, was die EU-Politik seit Langem verfehlt: Dass 2020 das erste Jahr ohne Überfischung wird.

Wilder Westen auf hoher See

Fisch aus illegaler Fischerei überschwemmt die internationalen Märkte. Das Umladen von Fang- auf Kühlschiffe fernab der Häfen spielt dabei eine wichtige Rolle.

Einsatz am Südpol

Wissenschaftler auf „Esperanza“ und „Arctic Sunrise“ untersuchten die Folgen der Erderhitzung für die Antarktis. Mit dabei war Menschenrechts- und Umweltaktivistin Carola Rackete.