Archiv: Artikel kann veraltete Informationen enthalten

Aktion gegen Piratenfischer in Las Palmas dauert an

Am sechsten Tag der Aktion gegen Piratenfischei im Hafen von Las Palmas sind noch immer zwei Greenpeace-Aktivisten an Bord der Binar 4. Das Schiff wurde einige Tage vor Beginn der Aktion dabei beobachtet, wie es vor der westafrikanischen Küste im Hoheitsgebiet von Guinea, Fisch von verschiedenen Fischtrawlern übernommen hatte.

  • /

Normalerweise ist es so, dass der Fisch aus den guineischen Gewässern nicht ausgeführt werden darf und im Hafen der Hauptstadt Conakry angelandet werden muss. Alles andere bedeutet, dass der Fisch illegal umgeschlagen wird. Die Binar 4 machte sich auf den Kurs Nord und das war eindeutig falsch, sagte der deutsche Aktivist Timo in einem Interview mit Greenpace Online.

Die spanische Regierung hat angekündigt, dass sie, sobald Guinea die Illigalität der Fracht offiziell bestätigt, die Ladung der Binar 4 konfiszieren wird. Bisher wurde dem Schiff das Abladen der Fische von der spanischen Verwaltung untersagt.

(Autorin: Petra Fischer)

Weiterführende Publikationen zum Thema

Mehr zum Thema

Zum Wegkrabbeln

Keine Ausreden mehr: Wissenschaftler haben weltweit den Zustand der Arten bewertet, die Fakten sind bekannt. Christoph Thies von Greenpeace erzählt, was das bedeutet.

Klimakiller Kunststoff

Plastik ist schädlich für die Umwelt – so weit, so bekannt. Ein neuer Report beleuchtet einen bislang vernachlässigten Aspekt von Kunststoffen: wie sie den Klimawandel vorantreiben.

Löchrige Lebensversicherung

Eine Million Arten sind vom Aussterben bedroht. Die Wissenschaft fordert ein radikales Umdenken. Was der Weltbiodiversitätsrat empfiehlt, erzählt Christoph Thies von Greenpeace.