Archiv: Artikel kann veraltete Informationen enthalten

Aktion gegen Piratenfischer in Las Palmas dauert an

Am sechsten Tag der Aktion gegen Piratenfischei im Hafen von Las Palmas sind noch immer zwei Greenpeace-Aktivisten an Bord der Binar 4. Das Schiff wurde einige Tage vor Beginn der Aktion dabei beobachtet, wie es vor der westafrikanischen Küste im Hoheitsgebiet von Guinea, Fisch von verschiedenen Fischtrawlern übernommen hatte.

  • /

Normalerweise ist es so, dass der Fisch aus den guineischen Gewässern nicht ausgeführt werden darf und im Hafen der Hauptstadt Conakry angelandet werden muss. Alles andere bedeutet, dass der Fisch illegal umgeschlagen wird. Die Binar 4 machte sich auf den Kurs Nord und das war eindeutig falsch, sagte der deutsche Aktivist Timo in einem Interview mit Greenpace Online.

Die spanische Regierung hat angekündigt, dass sie, sobald Guinea die Illigalität der Fracht offiziell bestätigt, die Ladung der Binar 4 konfiszieren wird. Bisher wurde dem Schiff das Abladen der Fische von der spanischen Verwaltung untersagt.

(Autorin: Petra Fischer)

Weiterführende Publikationen zum Thema

Fishy Business

Fisch aus illegaler Fischerei überschwemmt die internationalen Märkte. Das Umladen von Fang- auf Kühlschiffe fernab der Häfen spielt dabei eine wichtige Rolle.

Mehr zum Thema

Fischbestände erholen sich

Sind Restaurants und Kantinen zu, sinkt der Verbrauch von Fisch. Corona könnte gelingen, was die EU-Politik seit Langem verfehlt: Dass 2020 das erste Jahr ohne Überfischung wird.

Wilder Westen auf hoher See

Fisch aus illegaler Fischerei überschwemmt die internationalen Märkte. Das Umladen von Fang- auf Kühlschiffe fernab der Häfen spielt dabei eine wichtige Rolle.

Einsatz am Südpol

Wissenschaftler auf „Esperanza“ und „Arctic Sunrise“ untersuchten die Folgen der Erderhitzung für die Antarktis. Mit dabei war Menschenrechts- und Umweltaktivistin Carola Rackete.