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Tag der Verbraucherrechte

In mehreren Ländern hat Greenpeace am Montag den weltweiten Tag der Verbraucherrechte genutzt, um auf Missstände aufmerksam zu machen. In der thailändischen Hauptstadt Bangkok lieferten Aktivisten beim Gesundheitsministerium 11.000 unterschriebene Petitionen ab. Bauern, Mütter, Studenten und Prominente brachten mit den Schreiben ihre Sorge über die Risiken der Gentechnik für ihre Gesundheit und die Umwelt zum Ausdruck.

 

Die Bedürfnisse der thailändischen Verbraucher sind glasklar: Sie wollen wissen, ob ihre Lebensmittel mit genmanipulierten Bestandteilen verseucht sind, damit sie ihnen ausweichen können, sagte Jiragorn Gajaseni, Direktor von Greenpeace-Südostasien. In der Petition wird gefordert, Nahrungsmittel zu kennzeichnen, wenn der Anteil an einer genmanipulierten Zutat ein Prozent oder mehr beträgt.

Das Landwirtschaftsministerium in der philippinischen Hauptstadt Manila verwandelten Greenpeacer in einen Festplatz. Zusammen mit anderen Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen schmückten sie den Vorplatz mit bunten Transparenten, großen Sonnenschirmen, landestypischen Matten und einer langen Tafel, auf der sich Bio-Lebensmittel türmten. Im Hintergrund spielte dazu eine Rondalla-Kapelle Musik.

Mit dem Fest für Bio-Lebensmittel soll auf die einfachen Alternativen zu Gen-Food hingewiesen werden. Darüberhinaus soll der Forderung nach einem längst fälligem Kennzeichnunggesetz für Gen-Lebensmittel auf den Philippinen Nachdruck verliehen werden.

 

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