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Las Palmas, Binar 4

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Die Binar 4 hatte etwa 11.000 Kisten vor der Küste von Guinea/Westafrika gefangenen Fisch übernommen. Da der Fang aus den Gewässern vor Guinea stammt, hätte er nur im Hafen von guineischen Conakry verladen werden dürfen. So schreibt es das Gesetz in dem afrikanischen Land vor. Doch die Binar 4 machte sich auf den Weg nach Las Palmas. Einem Hafen, der berüchtigt ist für seinen lockeren Umgang mit illegal gefangenem Fisch.

Wir sind froh, dass die spanischen Behörden endlich etwas gegen die Piratenfischerei unternehmen, sagte Greenpeace-Meeresexperte Thilo Maack. In Las Palmas wird unter den Augen der Behörden EU-Recht gebrochen. Wir erwarten, dass die Behörden ab jetzt gegen die Einfuhr und den Verkauf illegaler Fänge in Las Palmas vorgehen.

Besonders die mangelhafte Überwachung der Hoheitsgewässer der ärmsten Länder der Welt nutzen die Piratenfischer, um die Ware auf Hoher See auf die Transportschiffe zu verladen.

{image_r}In den vergangenen vier Wochen überwachte die Besatzung des Greenpeace Aktionsschiffs Esperanza zusammen mit Vertretern der Behörden Guineas die vor der westafrikanischen Küste verkehrenden Fischtrawler. Insgesamt wurden über 100 Schiffe überprüft.

Vermutlich sind mehr als die Hälfte von ihnen in illegale Praktiken verwickelt. Bei dieser Aktion ist Greenpeace auch auf die Binar 4 aufmerksam geworden und verfolgte diese über 1200 Seemeilen bis in den Hafen von Las Palmas.

Die Esperanza, das größte Greenpeace-Aktionsschiff, ist ein Jahr lang im Rahmen der SOS-Weltmeer-Tour rund um die Welt unterwegs. Während der Tour deckt sie Umweltverbrechen auf und dokumentiert die Schönheit der Ozeane.

(Autorin: Petra Fischer)

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