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Inghams, Bartter-Steggles und Baiada machen etwa 80 Prozent der australischen Geflügelverkäufer aus. Sie importieren den Löwenanteil der über 300.000 Tonnen Soja, die Jahr für Jahr nach Australien eingeführt werden, erläutert Hepburn. Bisher waren diese Sojaimporte die größte Einzelquelle für die Verschmutzung der australischen Nahrungskette durch Gentechnik. Die veränderte Firmenpolitik wird dazu führen, dass die Importe innerhalb weniger Monate auf gentechnikfreie Soja umgestellt werden.

Greenpeace hatte von Oktober 2003 bis Ende vergangenen Jahres eine landesweite Kampagne gegen Inghams durchgeführt, dem größten Nutzer importierten Sojamehls in Australien. Unter anderem haben gigantische Hennen Supermärkte mit ihren Besuchen geehrt.

Buchstäblich Tausende Konsumenten haben daraufhin angerufen, Emails, Faxe und Briefe geschickt und nach Hühnchen aus gentechnikfreier Fütterung verlangt, berichtet Hepburn. Das ist ein bedeutender Sieg für den Einfluss von Verbrauchern. Es zeigt, dass die Lebensmittelfirmen durchaus auf die Stimmen ihrer Kunden hören. Der Geflügelindustrie ist zu gratulieren, dass sie den Bedenken der Öffentlichkeit Rechnung getragen hat. (us)

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