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Sambia wird zur Zeit von einer Dürre heimgesucht, von der mehr als 2,5 Millionen Menschen betroffen sind. Das sind knapp zwei Drittel der Bevölkerung. Um sie mit Nahrung zu versorgen, braucht das Land 21 Tonnen Lebensmittel im Monat. Die Hilfslieferung kam aus den USA. Neben Sambia haben noch vier weitere südafrikanische Länder von den Vereinigten Staaten genmanipulierten Mais als Hungerhilfe erhalten.

Die Regierung sorgt sich nicht nur um die gesundheitlichen Auswirkungen des genmanipulierten Getreides. Sie befürchtet auch, dass Maiskörner ausgesät werden. Dann wäre nicht mehr zu kontrollieren, auf welchen Feldern sich Gen-Mais ausgebreitet hat. Verunreinigte Lebensmittel würden den Export in die Europäische Union erschweren, der nach Ende der Dürre wieder aufgenommen werden soll. Im Gegensatz zu den USA wird in der EU genmanipulierte Nahrung von den Verbrauchern weitgehend abgelehnt. (abu)

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