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Maiskolben mit Fratze
Martin Langer/Greenpeace

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Wer diesen Gen-Mais zulässt, macht Verbraucher zu Versuchskaninchen, sagt Christoph Then, Gentechnikexperte von Greenpeace. Der von uns vorgestellte Report zeigt, dass die Risikoprüfung von Gen-Saaten in der EU nicht funktioniert. Die zum Teil manipulierten Angaben der Industrie werden nicht wirklich überprüft. Es findet keine unabhängige Risikoforschung statt.

Der Gen-Mais NK603 wurde bereits 2004 für die Verwendung in Lebens- und Futtermitteln in der EU zugelassen. Für den kommerziellen Anbau ist der Gen-Mais in Deutschland nicht zugelassen. Durch die Manipulation mit Bakteriengenen hat Monsanto den Mais gegen das firmeneigene Spritzmittel Roundup Ready resistent gemacht. MON 863 ist dagegen ein sogenannter BT-Mais, das heißt, er produziert sein eigenes Insektengift.

Beim Gen-Mais MON863 hat es mehr als ein Jahr gedauert, bis Greenpeace die Studie zu den Ratten-Fütterungsversuchen in die Hand bekam. Sie war von Monsanto als vertrauliche Betriebsinformation qualifiziert worden und wurde erst im Juni 2005 nach einem Gerichtsurteil herausgegeben. Wissenschaftler bestätigten danach, dass der Gen-Mais MON863 alles andere als unbedenklich ist.

Ähnlich sieht es bei dem Gen-Mais NK603 aus. Die vorliegenden Daten sollen jetzt weiter untersucht werden. Falls diese Auswertung zu keinem eindeutigen Ergebnis führt, müssen weitere Fütterungsstudien durchgeführt werden, fordert Professor Gilles Eric Seralini, der sowohl CRIIGEN als auch der französischen Zulassungsbehörde CGB (Commission du Génie Biomoléculaire) angehört.

Greenpeace fordert einen Stopp der Zulassung und des Anbaus von Gen-Pflanzen in der EU, eine vollständige Neuorganisation der Europäischen Zulassungstelle EFSA (European Food Safety Authority) und wesentlich höhere Anforderungen an die Risikoabschätzung von Gen-Saaten.

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