Skip to main content
Jetzt spenden
Michael-Desjardins

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Außerdem wurde dem Gesundheitsminister von British Columbia, George Abbott, ein Report überbracht, der auf die Gesundheitsrisiken der drei in Kanada angebauten Gen-Mais-Linien hinweist. Insbesondere der Monsanto-Gen-Mais NK603 hatte in Fütterungsstudien mit Ratten ähnliche Ergebnisse gezeigt wie der in Europa bekanntere Gen-Mais Mon863: Bei den Ratten war es zu Schädigungen von Lebern und Nieren gekommen.

Wir fordern die Minister auf, die Verbraucher an die erste Stelle zu setzen und gentechnisch veränderte Produkte zu kennzeichnen, sagt Greenpeace-Landwirtschaftsexperte Josh Brandon.Menschen haben das Recht zu erfahren, was in ihrem Essen steckt, besonders, wenn so viele gentechnisch veränderte Produkte mit Gesundheitsrisiken in Verbindung gebracht werden.

Jüngste Umfragen in Quebec und British Columbia haben ergeben, dass eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung für eine Kennzeichnung von Gen-Food ist. In Quebec sprachen sich im Mai 86 Prozent der Menschen für eine Pflichtkennzeichnung aus, in British Columbia waren es im Januar 79 Prozent. Die Kosten für die Kennzeichnung liegen außerdem deutlich unter dem, was die Industrie veranschlagt hat.

Mehr zum Thema

Protest gegen illegale Gen-Pflanzen in Rumänien und Frankreich

  • 28.08.2020

Wer mit dem LKW am Mittwochmorgen die rumänische Insel Braila verlassen wollte, musste zunächst eine Dekontaminierungsstation passieren. 30 Greenpeace-Aktivisten hatten die Kontrolle über den Fährhafen übernommen und die Donauinsel unter Quarantäne gesetzt. In den LKW befand sich illegal angebaute Gen-Soja. Zur gleichen Zeit protestierten auch in Frankreich Greenpeace-Aktivisten gegen illegalen Gen-Maisanbau.

mehr erfahren

Patent auf die Milchkuh? Einspruch!

  • 28.08.2020

So unglaublich es klingt: Im Januar 2007 wurde vom Europäischen Patentamt (EPA) in München ein Patent auf Milchkühe erteilt. Dagegen hat Greenpeace am Mittwoch gemeinsam mit einem Bündnis aus Milchviehhaltern, Bauern und anderen Verbänden Einspruch eingelegt.

mehr erfahren
Arc-de-Triumph in-Paris

Stoppt Gen-Mais - Greenpeace auf dem Arc de Triomphe

  • 28.08.2020

Greenpeace-Aktivisten haben am Dienstagmorgen ein großes Banner mit der Aufforderung Ban GMO´s NOW am Arc de Triomphe in Paris aufgehängt. Sie fordern von der französischen Regierung, gentechnisch veränderte Organismen zu verbieten. Diese wird vorausichtlich innerhalb der nächsten Tage über den künftigen Umgang mit gentechnisch verändertem Saatgut entscheiden. Noch ist völlig offen, wie die Entscheidung ausfällt.

mehr erfahren
Illegal GMO Rice

Gentechnik auf dem Feld: Eine unkontrollierbare Gefahr

  • 28.08.2020

Mindestens 1,2 Milliarden US-Dollar Schaden - das ist die Bilanz des Gen-Reisskandals von 2006. Zu diesem Ergebnis kommen unabhängige Ökonomen in einem am Dienstag von Greenpeace International veröffentlichten Report. 2006 waren in US-Reisbeständen Spuren der Gen-Maisvariation LL601 von Bayer gefunden worden. Der Skandal hat die größte Finanz- und Handelskrise in der Geschichte der US-Reisindustrie ausgelöst. Auch Deutschland könnte ein solches Desaster drohen.

mehr erfahren
Maisschilder mit Fragezeichen versehen auf einem Mais-Feld, September 2002

Gen-Mais: Lackmustest für Minister Friedrich

  • 25.11.2019

Bis Anfang Februar müssen Bundeslandwirtschaftsminister Friedrichs und seine europäischen Kollegen darüber abstimmen, ob sie eine neue Gen-Pflanze zulassen. Es wäre die erste Zulassung seit drei Jahren. Für alle Verbraucher, aber auch für den just ernannten Minister eine wichtige Entscheidung: Ebnet Friedrich mit einer Enthaltung oder gar einem "Ja" der Gentechnik den Weg auf Europas Äcker? Oder stellt er sich mit einem klaren "Nein" hinter die Interessen der Verbraucher?

mehr erfahren
Essensschlange in Malawi, August 2002

"Goldener" Reis – eine gefährliche Illusion

  • 07.02.2019

Die mangelhafte Versorgung mit dem wichtigen Nährstoff Vitamin A ist eines der bedeutendsten Ernährungsprobleme in vielen Ländern vor allem Afrikas und Südostasiens. Hier fehlt zahlreichen Menschen der Zugang zu Lebensmitteln, die ausreichend Beta-Carotin (Pro-Vitamin A) enthalten, das der Körper zu Vitamin A umwandelt. Vitamin-A-Mangel kann zu Erblindung und Tod führen, vor allem Kinder sind betroffen.

mehr erfahren