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Einige Lebensmittelunternehmen sind klug genug, eine Lehre aus Nestlés schlechtem Beispiel zu ziehen, erklärte Greenpeace-Sprecher Sze Pang-cheung. Der Konzern Nestlé hatte nach Verbraucherprotesten seinen Verzicht auf genmanipulierte Lebensmittel erklärt - in Europa. Stattdessen wurde die Gen-Nahrung in den asiatischen Markt gedrückt. Der Skandal flog im vergangenen Jahr auf und sensibilisierte die chinesischen Verbraucher für das Problem der gentechnisch veränderten Lebensmittel.

Im März 2003 hat die chinesische Regierung die größten Soja produzierenden Provinzen im Nordosten des Landes auf Gentech-freie Soja verpflichtet. Gesetze zur Kennzeichnung von Gen-Nahrung sind bereits in Arbeit. Der Verkauf ungekennzeichneter Gen-Produkte soll bei Strafe verboten werden.

Chinesische Verbraucher wollen keine Gen-Nahrung, kommentierte Sze Pang-cheung. Und die chinesische Regierung nimmt deren Recht auf freie Wahl ernst. Den Produzenten gentechnisch manipulierter Lebensmittel bleibt jetzt nur die Alternative, ihre Produkte entsprechend zu kennzeichnen und nicht mehr loszuwerden, oder nicht zu kennzeichnen und damit gegen das Gesetz zu verstoßen.

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