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In einer Greenpeace-Aktion in Khon Kaen wurde daraufhin ein Teil der illegalen Gen-Papaya sichergestellt und beseitigt. Deswegen hat das DOA ein Gerichtsprozess gegen die beiden Aktivisten angestrengt. Pat und Jay drohen Haftstrafen von bis zu fünf Jahren.

Papaya zählt in dem Land zu den Grundnahrungsmitteln. Und nach thailändischem Recht ist die kommerzielle Freisetzung von Gen-Pflanzen verboten. Das DOA hat dennoch Papaya-Saatgut, das von der mit Gen-Papaya verseuchten Versuchsanstalt stammt, verkauft. Trotzdem ist bis heute kein einziger DOA-Mitarbeiter belangt worden.

Immerhin musste man eingestehen, dass ein Gen-Papaya-Problem existiert: Nach der Greenpeace-Aktion entsorgten staatliche Stellen die Versuchsfelder und umliegende Papayaplantagen, in die sich die Gen-Papaya-Verseuchung ausgebreitet hatte.

Auch andere Nicht-Regierungsorganisationen in Thailand verurteilen das Vorgehen des Ministeriums. Die Regierung verheimlichte ihre Gen-Papaya-Experimente und ihre Beteiligung in der Verbreitung von Gen-Papaya, sagt Boontan Tansuthepveeravong, Direktor von Amnesty International Thailand. Dabei handelt es sich um eine schwerwiegende Bedrohung für das Leben der Bauern, der Verbraucher und der Öffentlichkeit.

Unterstützen Sie Pat und Jay! Schreiben Sie dem thailändischen Premierminister, damit er sich für Greenpeace-Aktivisten Pat und Jay einsetzt.

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