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Stillstand im Rotterdamer Hafen

Greenpeace hat am Donnerstag erneut gegen die Nutzung der klimaschädlichen Kohle als Energieträger protestiert. Von Bord des Greenpeace-Schiffes Argus legten die Aktivisten im Hafen von Rotterdam die Kohle-Entladekräne lahm. Die Aktion im größten Kohleimporthafen Europas traf Frachter aus Südafrika, Indonesien, Australien und den USA.

Der Klimawandel ist die größte Bedrohung für unseren Planeten überhaupt. Und Kohle trägt als einer der schmutzigsten fossilen Energieträger erheblich zum Klimawandel bei. Dieser Hafen importiert derzeit jährlich 24,7 Millionen Tonnen Kohle aus aller Welt, und jede Tonne fällt als Klimawandel auf uns zurück, rechnet Sven Teske, Greenpeaceexperte für Erneuerbare Energien, vor.

Die Hälfte der europäischen Kohlekraftwerke ist mehr als zwanzig Jahre alt und muss innerhalb der nächsten zehn Jahre ersetzt werden. Die Energiewirtschaft steht vor der Wahl, sich dann erneut für schmutzige Energieträger wie Kohle oder für effiziente und saubere erneuerbare Energiequellen zu entscheiden.

Jeder Euro, der in Erneuerbare Energien investiert wird, bringt uns ein Stück vorwärts. Das heißt: weg von der Importabhängigkeit, von Weltmarktpreisen und Klimazerstörung, so Teske. Der Experte plädiert für eine Kombination aus rechtlich verbindlichen Zielen, unterstützenden Mechanismen für die Erneuerbaren und Subventionsabbau bei den fossilen Energien.

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Hintergrund: Für eine Welt ohne Klimachaos

Der Klimawandel ist die größte Bedrohung der Menschheit. Wissenschaftler warnen, dass die globale Durchschnittstemperatur bis 2100 um bis zu sechs Grad steigen wird, wenn wir uns nicht ändern. Das Wettersystem, wie wir es heute kennen, würde kollabieren. Das müssen wir verhindern!
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