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RWE-Kohlekraftwerke nur noch in Osteuropa?

RWE-Chef Jürgen Grossmann hat angekündigt, in Westeuropa keine neuen Kohlekraftwerke mehr zu bauen. Als Grund nennt er die Kosten, die durch den Emissionshandel entstehen. Ein Verzicht auf Kohle steht nicht dahinter: Die Kraftwerke sollen stattdessen in Osteuropa entstehen.

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Klimaexperte Karsten Smid von Greenpeace begrüßt die RWE-Entscheidung, keine neuen Kohlekraftwerke in Westeuropa mehr zu bauen. Damit zeige der Emissionshandel zum ersten Mal seine längst überfällige Lenkungswirkung.

Die heute in Deutschland geplanten Kohlekraftwerke werden sich aufgrund ihres gigantischen CO2-Ausstoßes als Investitionsruinen von morgen erweisen. Alle Investoren müssen nun ihre Pläne prüfen und auf klimafreundlichere Ersatzinvestitionen wie die Erneuerbaren Energien umlenken, fordert Smid.

Dass RWE jetzt stattdessen in Osteuropa klimaschädliche Kohlekraftwerke bauen will, sieht er der falschen Klimapolitik von Frau Merkel geschuldet. Mit ihrer industriefreundlichen Politik hat sie den Startschuss zum Aushöhlen des europäischen Klimapaketes gegeben. So müssen in vielen Ländern zunächst einmal keine CO2-Zertifikate gekauft werden. Für eine glaubwürdige Klimapolitik müssen die industriefreundlichen Schlupflöcher von der Politik geschlossen werden.

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Die Erde erwärmt sich schneller als bislang vorhergesagt. Es müssen sofort wirksame Maßnahmen zum Klimaschutz ergriffen werden - vor allem von Seiten der Politik und Wirtschaft. Die Studie untersucht, wie der vorzeitige Atomausstieg mit dem Klimaschutzziel vereinbar ist, die Emissionen von Treibhausgasen in Deutschland bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent zu senken.

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