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Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine zielt auch systematisch auf die Energieversorgung des Landes ab, um die Bevölkerung im Dunkeln und in der Kälte zu lassen. Greenpeace setzt beim Wiederaufbau auf nachhaltige Lösungen: Anstatt in neue zentrale und fossile Kraftwerke zu investieren, versorgen wir gemeinsam mit lokalen Partnern Krankenhäuser, Wohngebäude und Schulen mit dezentralen Zukunftstechnologien wie Solaranlagen, Wärmepumpen und Batteriesystemen. Das verbessert die Stromversorgung bei Blackouts und schafft eine Grundlage für eine saubere, unabhängige Zukunft. Um einen landesweiten Masterplan für nachhaltige Energieversorgung in Wohngebäuden ausrollen zu können, brauchen wir Ihre Hilfe. Ihre Spende ermöglicht die Planung und Umsetzung weiterer grüner Energieprojekte. Dazu gehört auch die technische Ausrüstung und die Ausbildung von Fachkräften vor Ort, um die Ukraine von innen heraus zu stärken.
Was macht Greenpeace konkret in der Ukraine?
© Greenpeace / Kusmartsev Vladimir
Ukrainische Frauen werden ausgebildet, Solarmodule auf Dächern zu installieren.
- Grüner Wiederaufbau: Gemeinsam mit weiteren Organisationen unterstützt Greenpeace ukrainische Gemeinden dabei, zerstörte Infrastruktur nachhaltig wiederaufzubauen. Im Kern bedeutet das, Wärmepumpen und Solaranlagen für Wohngebäude, Kliniken und Schulen bereitzustellen. Das spart Heizkosten, ermöglicht mehr Energie-Unabhängigkeit und schont die Umwelt.
- Fachexpertise: Russische Angriffe zerstören Menschenleben, Häuser und Energieanlagen. Weil viele ukrainische Männer an der Front sind, fehlt es an Installateur:innen. Greenpeace bildet deshalb gezielt Frauen zu Solar-Installateurinnen aus. Frauenpower und Solarenergie helfen somit, die Energie-Infrastruktur wieder aufzubauen.
- Aufklärung und Strahlenmessung: Atomanlagen wie Saporischschja oder Chornobyl stehen immer wieder unter Beschuss und stellen damit ein großes Risiko für die Bevölkerung dar. Greenpeace führt vor Ort deshalb unabhängige Messungen der Radioaktivität durch und informiert die lokale Bevölkerung, wie sie sich im Katastrophenfall fachgerecht schützen kann.
FAQ – Fragen zum grünen Wiederaufbau
Warum ist Solarenergie die beste Lösung im Krieg?
Solarenergie ist dezentral, günstig und schnell verfügbar. Während ein Raketenschlag auf ein Kraftwerk die Energieversorgung einer ganzen Region auf einmal lahmlegen kann, müssen bei einer dezentralen Versorgung tausende Dächer getroffen werden. Das macht die Stromversorgung resilient gegenüber militärischen Angriffen.
Wie nachhaltig ist diese Hilfe?
Greenpeace liefert nicht nur Technik, sondern auch Wissen. Durch Fortbildungen befähigen wir die Menschen vor Ort, sich selbst zu schützen oder zu helfen. Zum Beispiel unterstützen wir ukrainische Frauen, die Solarenergie selbst zu installieren und zu warten und damit auch neue Projekte zu initiieren. So sind wir bei der Wiederaufbau-Hilfe langfristig und nachhaltig wirksam.
Wie setzt sich Greenpeace für Frieden ein?
Greenpeace setzt sich weltweit für Abrüstung und das Ende von Kriegen ein. In der Ukraine bedeutet die Friedensarbeit für uns vor allem, die Menschen vor Ort in einer humanitären Notlage zu unterstützen, ihnen beim Wiederaufbau mit nachhaltigen Konzepten zu helfen und auch ihre Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und gefährlicher Atomkraft zu verringern. Fossile Energieträger wie Öl und Gas finanzieren Kriege und führen zu geopolitischen Abhängigkeiten. Ein grüner Wiederaufbau ist somit ein aktiver Beitrag zu einer friedlicheren und stabilen Weltordnung.
So wird Ihre Spende eingesetzt
Jeder Beitrag zählt! Über 83% der Spenden fließen direkt in Kampagnen und in Kommunikation, die den Schutz unserer Umwelt vorantreiben. Weitere Mittel werden in Werbung und Verwaltung investiert, um die Wirkung unserer Arbeit zu maximieren.
Mehr erfahren in unserem Jahresbericht
Vertrauen durch Transparenz
Greenpeace ist stolz darauf, Siegel wie das der "Initiative Transparente Zivilgesellschaft" zu tragen. Wir setzen auf volle Offenlegung unserer Finanzen, um Ihr Vertrauen zu stärken und unsere Arbeit so nachvollziehbar wie möglich zu gestalten.
55
Einsatzländer
62.000
Ehrenamtliche und Aktive
> 3 Millionen
Fördernde
2023
Ende der Atomkraft! Jahrzehntelang wurde protestiert - am 15. April 2023 war es endlich soweit: Deutschland steigt aus der Atomkraft aus und es ist Schluss mit der hochriskanten Produktion von Atomstrom. Ein wahrer Grund zum Feiern!
2024
Gemeinsam mit über 54.000 Mitkläger:innen haben Greenpeace und Germanwatch am 16. September 2024 eine neue Verfassungsbeschwerde gegen die unzureichende Klimapolitik der Bundesregierung beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingereicht.
2025
Wegen Greenwashing muss die Deutsche-Bank-Tochter DWS 25 Millionen Euro Strafe zahlen. Das ist die höchste Strafe, die jemals in Deutschland wegen Greenwashing-Delikten verhängt wurde. Endlich hat Greenwashing auch strafrechtliche Konsequenzen.