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Greenpeace-Aktion mit Projektion bei Amazon gegen die Konsumschlacht am Black Friday

Wir bestellen und kaufen und konsumieren unseren Planeten kaputt. Dabei gibt es tolle Alternativen für einen anderen Konsum!

Shopping & Müll: Weniger ist besser für Natur und Umwelt!

Vor jedem Einkauf sollten wir uns die Frage stellen: Brauche ich das wirklich? Muss ich das neu haben oder geht es auch anders? So rufen wir uns wieder ins Bewusstsein, dass alles was wir kaufen, zunächst hergestellt werden muss. Die Herstellung der Waren belastet häufig die Erde: Fabriken verschlingen Rohstoffe, Energie und Wasser und fabrizieren klimaschädliches Kohlendioxid (CO2). Oft sind giftige Chemikalien im Spiel, die über Abwässer in Böden, Flüsse und ins Meer gelangen. Auch die industrielle Landwirtschaft schadet Klima und Umwelt, etwa durch giftige Spritzmittel. Der Transport rund um die Welt ist auch nicht ohne: Containerschiffe, Flugzeuge, Güterzüge und LKW brauchen viel Energie und Treibstoff und heizen den Klimawandel weiter an. Dafür haben wir hier dann Jeans aus den USA, und die Chines:innen haben deutsche Autos.

Ab in den Müll

Weil sich das Aussehen von Produkten und die Technik rasant ändern, werden wir dazu verleitet, unsere Sachen schnell wieder wegzuwerfen. Außerdem sind viele Produkte von schlechter Qualität. Dann kaufen wir manchmal ein zweites Mal das Gleiche und die Umwelt leidet doppelt.

Fünf Tipps, wie du bewusster konsumieren und dabei Müll einsparen kannst. Stelle dir einfach diese Fragen:

Brauche ich das wirklich?

Bevor du einkaufen oder shoppen gehst, kannst du dich als erstes fragen: Muss ich das unbedingt neu kaufen? Brauche ich das wirklich? Nehmen wir an, du brauchst eine neue Winterjacke. Wir haben hier ein Gedankenspiel für dich entwickelt, mit dem du dein eigenes Konsumverhalten am Beispiel eines Jackenkaufs überprüfen kannst. 

Gibt es das auch unverpackt?

Du willst einkaufen gehen, weil du Hunger hast und der Kühlschrank nicht mehr hergibt. Du hast Lust auf Nudeln mit selbst gemachter Tomatensoße. Du brauchst Nudeln, Zwiebeln, Tomaten und Basilikum. In der Gemüseabteilung hast du die Wahl: du kannst Zwiebeln im Plastiknetz, Tomaten in Folie verschweißt und Basilikum in Zellophan kaufen - oder du kaufst alles lose. Schon bei diesen drei Dingen sparst du richtig viel Verpackungsmüll, wenn du dich für die lose Variante entscheidest.

Gibt es das auch gebraucht?

Du brauchst ein neues Fahrrad, das alte ist dir zu klein geworden. Klar soll es schickt aussehen - aber muss es deswegen unbedingt neu sein? Auf vielen Internetportale wie Ebay Kleinanzeigen findest du coole gebrauchte Räder, die noch immer super aussehen und gut in Schuss sind. Und du sparst dabei oft noch viel Geld.

Kann ich das tauschen?

Du hast den Schrank voller Klamotten, aber nichts für die nächste Geburtstagsfeier, auf die du eingeladen bist? Oder du hast einfach Lust auf ein neues Teil, willst aber nichts Neues kaufen? Dann lad deine Freunde auf eine Tauschparty ein. Jeder bringt seine Sachen mit, ihr macht Musik an und dann geht es los! Natürlich könnt ihr auch andere Dinge tauschen. Zum Beispiel Bücher oder CDs.

Kann ich das reparieren (lassen)?

In unserer Welt erscheint es heute normal, etwas Kaputtes sofort gegen etwas Neues auszutauschen. Dabei lässt sich Vieles noch reparieren und weiter nutzen. Egal, ob Schuhe, dein Handy, dein Longboard oder andere Dinge: überprüf erst einmal für dich, ob sich diese Dinge noch reparieren lassen. Mit jeder Sache, die du nicht neu kaufst, schonst du Ressourcen - und somit die Umwelt.