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Die unter britischer Federführung erstellte Petition wurde am Montag dem japanischen Außenministerium überreicht. In dem Schreiben wird darauf hingewiesen, dass Japan jetzt jährlich mehr Wale für die wissenschaftlichen Forschung tötet, als in den 31 Jahren vor Einführung des Walfang-Moratoriums 1986 zusammen. Außerdem wird die Sorge geäußert, dass die Waljagd letztendlich zu einer Ausrottung von Finn- und Buckelwalen führen könnte.

Komm an Bord!

Der Global Action Day soll das Bewusstsein wecken, dass im Kampf gegen das Walschlachten auch die Stimme des Einzelnen zählt. Jeder kann die Arbeit von Greenpeace tatkräftig unterstützen: Komm an Bord und werde ein Meeresschützer!

In einer Welt, in der die internationale öffentliche Meinung ignoriert wird und in der hoher diplomatischer Druck gescheitert ist, hofft Greenpeace, dass die Konsumenten ein- für allemal zeigen können, dass Walfang schlecht fürs Geschäft ist, so Shawn Rattenbury, Leiter der gegenwärtigen Greenpeace-Aktion im Südpolarmeer.

Die Verantwortung und Macht des Verbrauchers ist immens. Er kann Druck auf Firmen wie zum Beispiel das japanische Unternehmen Nissui ausüben und sie dazu auffordern, den Walfang nicht länger mitzufinanzieren.

Aktionen auf der ganzen Welt

Der Startschuss zum Global Action Day ist in Australien und Neuseeland gefallen. Am Bondi Beach in Sydney haben Greenpeace-Helfer meterhohe Walfluken aus Pappe aufgestellt. Strandgäste haben die an den Fluken aufgehängten Forderungen unterzeichnet. Auch in Melbourne und auf Tasmanien haben hunderte Menschen ihre Stimme gegen den Walfang abgegeben.

Familiäre Atmosphäre hat sich bei einem beach dig am Mission Bay in Auckland, Neuseeland eingestellt. Dort haben Kinder zusammen mit Greenpeace-Mitgliedern einen riesigen Wal aus Sand gebaut, während sich ihre Eltern an einer Walfluke versucht haben.

Auch im deutschsprachigen Raum hat es Aktionen gegeben: In Wien hat Greenpeace auf dem Stock-im-Eisen-Platz ein Blauwalballon und ein Informationszelt aufgebaut. In Berlin ist heute ab 16 Uhr vor dem Brandenburger Tor auf einer großen Videoleinwand ein ergreifender Bericht über die letzten Wochen im Südpolarmeer zu sehen.

(Autor: Benjamin Borgerding)

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