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Die Schlachterei im Walschutzgebiet muss sofort aufhören, sagt Greenpeace-Meeresbiologin Stefanie Werner. Bundeskanzlerin Merkel sollte den japanischen Ministerpräsidenten Abe unmissverständlich auffordern, das international gültige Walfangverbot endlich anzuerkennen.

Die japanische Regierung ignoriert das von der Internationalen Walfangkommission 1982 beschlossene Walfangverbot. Zudem lässt sie auch im Südpolarmeer jagen, das 1994 zum Schutzgebiet für Wale erklärt wurde. Die Walpopulationen sollen sich dort erholen können.

Die japanische Walfangflotte hat am 15. November ihren Heimathafen verlassen und Kurs auf das antarktische Schutzgebiet genommen. Die Jäger wollen 935 Minkewale und 10 Finnwale töten. Finnwale sind akut vom Aussterben bedroht. Seit Bestehen des Walfangverbotes starben durch die japanischen Harpunen mehr als 9000 Großwale verschiedener Arten. Offiziell betreibt die japanische Fischereibehörde den Walfang zu wissenschaftlichen Zwecken.

Unter den Aktivisten am Bundeskanzleramt befindet sich auch Regine Frerichs. Im vergangenen Jahr konnte sie als Schlauchbootfahrerin bei Aktionen gegen die japanischen Walfänger im Südpolarmeer vielen Tieren das Leben retten. Greenpeace will die japanische Jagd im Schutzgebiet auch in diesem Jahr verhindern. Regine Frerichs wird wieder dabei sein, sie bereitet sich auf ihre Abreise vor. Ihr stehen aufregende und tragische Wochen an Bord des Greenpeace-Schiffes Esperanza bevor.

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