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tuna fishing Mediterranean
Greenpeace/Newman

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Die Situation in dem Gewässer zwischen Europa, Asien und Afrika ist extrem schlecht. So beschreibt der Report die Überfischung in dem Weltmeer als verheerend. Arten wie der Blauflossentunfisch stehen vor der Ausrottung. Sie werden zu einem großen Teil illegal gefangen. Dies geschieht auch, um sie anschließend in Aquafarmen zu mästen. Somit tragen diese Farmen nicht unerheblich zur Überfischung bei.

Doch auch der unsanfte Tourismus, die Verschmutzung und der Handel setzen dem Mittelmeer stark zu. Hinzu kommt: Verbotene Fischereimethoden wie die Treibnetzfischerei kann man im Mittelmeer immer noch häufig beobachten. Das ist in doppelter Hinsicht schlecht - nicht nur die Fischbestände geraten unter Druck, sondern Delfine, Schildkröten, Haie und Meeresvögel finden in den Netzen den Tod.

Ein Netzwerk von Meeresschutzgebieten ist für das Mittelmeer und seine Artenvielfalt überlebenswichtig. Die sehr erfolgreiche Einführung von Schutzzonen in anderen Regionen der Welt hat gezeigt, dass sich die Fischbestände dadurch erholen und somit für alle Beteiligten - vom Meeresschützer bis zum Fischer - eine Win-Win-Situation entsteht, sagt der Greenpeace-Meeresbiologe Thilo Maack.

Im Mittelmeer sind zurzeit zwei Greenpeace-Schiffe unterwegs. Die Rainbow Warrior, die sich vorrangig um das Übel Treibnetzfischerei kümmern wird und die Esperanza, die sich Tunfischfängern an die Fersen geheftet hat. Beide sind eingebunden in die Greenpeace-Kampagne SOS Weltmeer, bei der auch Sie mitmachen können.

Kommen Sie an Bord - werden sie Meeresschützer!

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