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Eine Woche zuvor, im September, ist auch die japanische Fangflotte zurückgekehrt. Ihr fielen im Nord-Pazifik 100 Minkwale, 50 Brydewale, 39 der bedrohten Seiwale und fünf Pottwale zum Opfer. Zusammen mit den 440 Minkewalen, die früher im Jahr im Süd-Pazifik getötet wurden, sind Norwegen und Japan in diesem Jahr für den Tod von 1268 Walen verantwortlich. Grund zur Sorge bereitet dem Internationalen Tierschutz-Fonds (IFAW) die Mitteilung der High-North-Alliance, dass die norwegischen Walfänger die für dieses Jahr gesetzte Quote von 671 Tieren nicht erreicht haben. Letztes Jahr lag sie noch bei 549 Walen.

Wie wenig sich Japan und Norwegen durch Kritik - auch anderer Nationen - beeindrucken lassen, wird sich demnächst wieder zeigen. In Chile treffen sich im November die Mitgliedsstaaten der Washingtoner Artenschutzkonferenz (CITES). Unter anderem auf der Tagesordnung: ein Antrag der japanischen Regierung, den Schutzstatus für die nordpazifischen Bryde- und Minkewale aufzuheben, der den Handel mit beider Arten verbietet. Experten rechnen damit, dass mindestens ein Land den japanischen Antrag unterstützen wird.

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