Skip to main content
Jetzt spenden

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Eine Woche zuvor, im September, ist auch die japanische Fangflotte zurückgekehrt. Ihr fielen im Nord-Pazifik 100 Minkwale, 50 Brydewale, 39 der bedrohten Seiwale und fünf Pottwale zum Opfer. Zusammen mit den 440 Minkewalen, die früher im Jahr im Süd-Pazifik getötet wurden, sind Norwegen und Japan in diesem Jahr für den Tod von 1268 Walen verantwortlich. Grund zur Sorge bereitet dem Internationalen Tierschutz-Fonds (IFAW) die Mitteilung der High-North-Alliance, dass die norwegischen Walfänger die für dieses Jahr gesetzte Quote von 671 Tieren nicht erreicht haben. Letztes Jahr lag sie noch bei 549 Walen.

Wie wenig sich Japan und Norwegen durch Kritik - auch anderer Nationen - beeindrucken lassen, wird sich demnächst wieder zeigen. In Chile treffen sich im November die Mitgliedsstaaten der Washingtoner Artenschutzkonferenz (CITES). Unter anderem auf der Tagesordnung: ein Antrag der japanischen Regierung, den Schutzstatus für die nordpazifischen Bryde- und Minkewale aufzuheben, der den Handel mit beider Arten verbietet. Experten rechnen damit, dass mindestens ein Land den japanischen Antrag unterstützen wird.

Mehr zum Thema

Zwei Zügelpinguine in der Antarktis

Naturparadies Antarktis

  • 07.01.2022

Die Antarktis ist ein extremer Lebensraum mit einzigartiger Flora und Fauna. Greenpeace untersucht auf einer neuen Expedition die Folgen der Klimakrise und schützenswerte Lebewesen am Meeresgrund.

mehr erfahren
Meeresschildkrötenbaby im Plastikbecher am Strand auf Sumatra

Plastik im Meer

  • 06.01.2022

Jede Minute gelangt auf der ganzen Welt Plastik in der Größe einer Müllwagenladung in die Ozeane. Die Weltmeere leiden zunehmend darunter – sie sind zur Mülldeponie geworden.

mehr erfahren
"No Deep Sea Mining" – Greenpeace-Aktion in Rotterdam

Tiefsee-Arten vom Aussterben bedroht

  • 10.12.2021

Die Artenvielfalt in der Tiefsee ist bedroht – doch statt sie stärker zu stützen, soll bald in der Tiefe Bergbau betrieben werden. Dagegen protestiert Greenpeace in Rotterdam.

mehr erfahren
Adeliepinguine in der Antarktis

Hängepartie fürs ewige Eis

  • 29.10.2021

Die Antarktis-Kommission CCAMLR versagt wieder beim Antarktis-Schutz.

mehr erfahren
"Prestige" oil spill

Verschmutzung

  • 06.10.2021

Die Weltbevölkerung bis zum Jahr 2050 auf etwa zwölf Milliarden Menschen ansteigen. Damit Landwirtschaft und Industrie sie ausreichend versorgen können, wird sich der Druck auf Küstengebiete erhöhen.

mehr erfahren

Kein Goldrausch im Ozean!

  • 16.05.2021

Erste Pilotversuche zum Abbau von Manganknollen im Ozean sind abgeschlossen. Doch Tiefseebergbau ist eine massive Bedrohung für unsere Ozeane.

mehr erfahren