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Apo Island Marine Life
Greenpeace/Danny Ocampo

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Wie es geht, zeigt die erfolgreiche Umweltschutzpolitik der Insel Apo. Die Gewässer rund um das 74 Hektar kleine vulkanische Eiland südlich von Cebu wurden bereits 1985 zum Meeresschutzgebiet erklärt. Fischerei wurde verboten und die Korallenriffe unter Schutz gestellt.

Das Vorhaben, zu Beginn von der lokalen Regierung und der Universität initiiert, wurde später von der nationalen Regierung übernommen; mittlerweile gehört es zu den Vorzeigeprojekten des Landes.

Auch die lokale Bevölkerung unterstützt das Projekt: Die rund 800 Inselbewohner - überwiegend Bauern und Fischer - achten selber darauf, dass niemand illegal in den Schutzzonen fischt. Und ihr Engagement hat sich gelohnt: Schon nach den ersten zehn Jahren hatte sich das Fischaufkommen rund um die Insel Apo versiebenfacht und die Artenvielfalt enorm zugenommen.

Nach nunmehr 20 Jahren Umweltschutz können die ansässigen Fischer zehnmal so viel Fisch in einem Arbeitsgang aus dem Wasser ziehen, wie vor der Unterschutz-Stellung. Ein zusätzlicher, positiver Faktor: Die paradiesische Unterwasserwelt lockt immer mehr Tauch-Touristen nach Apo - sie wurden zur zusätzlichen Einkommensquelle für die Inselbewohner.

Apo ist ein gelungenes Beispiel für erfolgreich praktizierten Meeresschutz. Es zeigt, wie wichtig und wirkungsvoll Meeresschutzgebiete sind. Durch sie können zum einen Arten wie der Walhai und Lebensräume wie Korallenriffe geschützt werden. Zum anderen bieten sie die Möglichkeit zur Erholung der Fischbestände und des gesamten Ökosystems. Greenpeace fordert ein weltweites Netzwerk von großflächigen Meereschutzgebieten um die Ozeane dauerhaft zu schützen und ihnen die Chance zur Regeneration zu geben.

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