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Eine Meeresschildkröte vor den Philippinen bei Apo Island. August 2006
Daniel M Ocampo / Greenpeace

Auftriebsgebiete und Fischreichtum

Die upwelling areas sind durch das Aufsteigen von Wasser aus tiefer liegenden Schichten in oberflächennahe, lichtdurchflutete Bereiche der Wassersäule geprägt. Da das Wasser aus den tieferen Zonen meist kälter und nährstoffreicher ist als das in der Oberflächenschicht, führt der Auftrieb oft zu einer Abkühlung und Nährstoffanreicherung des Oberflächenwassers.

Bei den Nährstoffen handelt es sich um Salze wie Nitrate und Phosphate. Sie entstehen, wenn sich organisches Material zersetzt, das ehemals aus den Oberflächenschichten abgesunken ist. Die Nährstoffe bewirken, dass sich winzige Algen im Wasser, das sogenannte Phytoplankton, stark vermehren. Es bildet die Nahrungsgrundlage für das gesamte Nahrungsnetz: Zooplankton (kleine Krebse), Fische, Schildkröten, Haie, Wale etc.

So erklärt sich der Artenreichtum, aber auch die oft sehr hohe Anzahl von Tieren in den Auftriebsgebieten. Und deshalb finden wir vor der Küste Westafrikas Meeresschildkröten, Seekühe, Rochen, Walhaie, Schwärme von Makrelen, Heringen oder Sardinen und vieles mehr.

  • Walhai vor den Philippinen bei Rapu Rapu Island. August 2006

    Ein Walhai

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  • Ein Schwarm Makrelenfische. Juni 1992

    Ein Makrelenschwarm

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