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Gemüse Gerichte
© Mitja Kobal / Greenpeace

Iss weniger Fleisch!

Wenn wir weniger Fleisch essen, schützen wir das Klima und die Wälder!

Der Großteil aller Fleischwaren stammt aus der Massentierhaltung. Weltweit werden Milliarden Tiere nicht artgerecht gehalten. Sie haben zu wenig Platz, keinen Auslauf, sehen nie die Sonne und bekommen Medikamente, damit sie unter den Bedingungen nicht krank werden. 

Die industrielle Tierhaltung verursacht außerdem rund ein Siebtel der weltweiten Klimagase. So stoßen Wiederkäuer bei ihrer Verdauung klimaschädliches Methan. Auch das ist ein Treibhausgas, dass das Klima schädigt. Es wirkt sogar 20mal stärker als Kohlendioxid (CO2), das bei der Verbrennung von Kohle oder Öl entsteht.

Bei der intensiven Massentierhaltung gibt es auch ein großes Problem mit der Gülle: Viele Tiere machen bekanntlich viel Mist. Und der wird großzügig auf den Feldern verteilt. Das stinkt nicht nur, sondern setzt noch ein weiteres klimaschädliches Treibhausgas frei: Lachgas. 

Hinzu kommt: Schon jetzt werden 80 Prozent aller landwirtschaftlichen Nutzflächen für die Tierhaltung gebraucht. Das heißt: Auf vier von fünf landwirtschaftlichen Nutzflächen grasen Tiere oder es wachsen dort Futterpflanzen für sie (zum Beispiel Soja oder Mais). Dafür wurden in den letzten Jahrzehnten große Waldflächen wie im Amazonas-Urwald zerstört oder Moore - auch in Deutschland - trockengelegt. Auf den gerodeten Flächen entstehen Weideflächen für riesige Rinderherden oder monotone Soja-Plantagen. Auf trockengelegten Mooren in Deutschland wird Futtergetreide angebaut. All diese Zerstörung setzt riesige Mengen CO2 frei, da in Böden, Pflanzen und Bäumen gebunden war. So trägt jedes nicht gegessene Stück Fleisch indirekt dazu bei, diese Lebensräume zu erhalten und damit unser Klima zu schützen.