Mission: 30 Prozent Schutzgebiete bis 2030
Unsere Chance für eine lebendige Erde
Nach über 20 Jahren Verhandlungen gibt es endlich den rechtlichen Rahmen, um die Meere auch jenseits nationaler Grenzen wirksam zu schützen. Ein wichtiger Schritt, um das 30x30-Ziel zu erreichen. Jetzt entscheidet die Umsetzung über den Erhalt der Artenvielfalt, die Gesundheit der Meere und damit die globale Klimastabilität. Helfen Sie uns, das globale Versprechen in echte Schutzgebiete zu verwandeln!
[M] © Alex Westover
Ozeane bedecken über 70 Prozent unserer Erde. Sie beherbergen eine unermessliche Vielfalt an Leben, stellen die Nahrungsgrundlage für Milliarden von Menschen und regulieren über riesige Meeresströmungen das globale Klima. Doch die Meere stehen unter massivem Druck: Artensterben, Verschmutzung und rücksichtslose Ausbeutung zerstören das ökologische Gleichgewicht und damit auch die Lebensgrundlage für uns Menschen. Wir müssen sie jetzt schützen - bevor unwiederbringlich zerstört ist, was uns allen gehört.
- Zerstörung stoppen: In den Meeren – fernab der Öffentlichkeit – bedrohen industrielle Fischerei und Tiefseebergbau einzigartige Ökosysteme. In den Urwäldern werden wertvolle Lebensräume für Rohstoffe und kurzlebige Konsumprodukte zerstört. Greenpeace setzt sich dafür ein, diese Ausbeutung zu stoppen.
- Das 30x30-Versprechen einlösen: Wir müssen das Ziel – mindestens 30 Prozent echte Schutzgebiete bis 2030 – endlich mit Leben füllen und die politischen Versprechen in die Realität übersetzen.
- Schutzgebiete wirksam machen: Schutzgebiete dürfen nicht nur auf dem Papier existieren. Wo Natur geschützt werden soll, muss der Schutz durch starke Maßnahmen auch tatsächlich durchgesetzt werden.
Werden Sie jetzt zum aktiven Schutzschild für unsere Erde und unterzeichnen Sie unsere Petition!
„Ein großer Erfolg: Gemeinsam mit unseren Unterstützer:innen haben wir das UN-Hochseeschutzabkommen erkämpft. Das ist ein Meilenstein in der Geschichte des globalen Meeresschutzes. Jetzt beginnt die entscheidende Phase: Vom Papier aufs Meer, hin zu wirksamen Schutzgebieten, die Artenvielfalt bewahren, das Klima stabilisieren und die Lebensgrundlage von Milliarden Menschen langfristig sichern.“
Warum Schutzgebiete die Lösung sind
[M] © Ian Willms / Greenpeace
Die Natur besitzt eine enorme Kraft zur Selbstheilung – wenn wir ihr den nötigen Raum dafür geben. Wirksame Schutzgebiete sind essentiell, denn:
- Wälder, Moorgebiete und Meeresböden binden gigantische Mengen an Kohlenstoff und tragen damit dazu bei, das Klima zu schützen.
- Intakte, artenreiche Ökosysteme sind deutlich widerstandsfähiger gegen Belastungen und halten den Folgen der Klimakrise besser stand.
Im Kampf gegen die Klimakrise braucht die Menschheit gesunde Meere und Wälder mit ihrer enormen Artenvielfalt. Greenpeace hat gemeinsam mit namenhaften Wissenschaftler:innen Modelle erarbeitet, wie wir 30 Prozent der Weltmeere effektiv schützen können.
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Was wir gemeinsam erreichen können
Vor Ort im Einsatz
© Lucas Wahl / Greenpeace
Ob im Schlauchboot neben riesigen Trawlern, auf Forschungsexpedition mit unserer Flotte oder dort, wo Wälder abgeholzt werden: Greenpeace macht direkt vor Ort auf Umweltzerstörung aufmerksam und setzt sich unermüdlich für Natur- und Klimaschutz ein. Das können wir nur dank der Unterstützung vieler Menschen wie Ihnen. Ihre Unterstützung macht unseren Einsatz möglich.
Mit Expertise & Ausdauer zum Erfolg
© Michaela Skovranova / Greenpeace
Wir protestieren jedoch nicht nur, sondern wir liefern auch durchsetzungsfähige Lösungen. So haben wir gemeinsam mit Forschenden Modelle erarbeitet, wie 30 Prozent der Weltmeere bis 2030 effektiv geschützt werden können. Seit über zwei Jahrzehnten setzen wir uns beharrlich für dieses Ziel ein!
Echter Schutz statt Papier-Verträge
© Solvin Zankl / Greenpeace
Bislang existieren viele Schutzgebiete nur auf dem Papier – ohne wirksame Kontrollen und ohne ausreichenden Schutz vor industrieller Ausbeutung. Doch mit Ihrer Unterstützung setzt Greenpeace dem Einfluss mächtiger Industrien etwas entgegen und macht politischen Druck für echten Schutz statt „Papier-Verträge“. Unser Ziel: In Schutzgebieten bekommt die Natur Raum, sich zu erholen.
Häufige Fragen zu Schutzgebieten
Was genau bedeutet das „30x30“-Ziel?
Das „30x30“-Ziel ist eine historische, völkerrechtliche Vereinbarung der Weltgemeinschaft, bis zum Jahr 2030 mindestens 30 Prozent der weltweiten Land- und Meeresflächen unter wirksamen Schutz zu stellen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass dieser Schwellenwert die absolute Untergrenze ist, um das globale Artensterben aufzuhalten und die Ökosysteme widerstandsfähiger gegen die Klimakrise zu machen. Das Abkommen betrifft sowohl unsere Wälder an Land als auch die nationalen Gewässer und die Hohe See jenseits staatlicher Grenzen.
Wie hängen das 30x30-Ziel und das Hochseeschutzabkommen zusammen?
Nachdem sich die Staatengemeinschaft im Rahmen der UN-Biodiversitätskonferenz darauf geeinigt hat, mindestens 30 Prozent der Land- und Meeresflächen bis 2030 (30x30) zu schützen, ist am 17. Januar 2026 das historische UN-Hochseeschutzabkommen in Kraft getreten. Nach mehr als 20 Jahren Verhandlungen, an denen Greenpeace mit voller Kraft beteiligt war, gibt es endlich den rechtlichen Rahmen, um auch die Meere jenseits nationaler Grenzen wirksam zu schützen. Jetzt entscheidet die Umsetzung des 30x30-Ziels über den Erhalt der Artenvielfalt, die Gesundheit der Meere und damit die globale Klimastabilität. Helfen Sie uns jetzt, das globale Versprechen in echte Schutzgebiete zu verwandeln!
Hier zum Video: Endlich UN-Hochseeschutzabkommen! I Die Rolle von Greenpeace
Warum sind Schutzgebiete so wichtig?
Schutzgebiete dienen als wichtige Rückzugsräume, in denen sich Arten ungestört erholen können, sodass die Artenvielfalt nachweislich ansteigt. Zudem stabilisieren intakte Wälder und Meere unser globales Klima. Sie sind essentiell, um das Leben auf unserem Planeten zu erhalten: Die „biologische Pumpe“ der Ozeane transportiert gigantische Mengen CO₂ von der Oberfläche in die Tiefsee. Ohne diese Speicherung würde unsere Atmosphäre rund 50 Prozent mehr CO₂ enthalten und die Erde wäre für uns somit unbewohnbar. Nur wenn wir bis 2030 mindestens 30 Prozent der weltweiten Land- und Meeresflächen wirksam schützen, sichern wir das ökologische Gleichgewicht unseres Planeten langfristig ab.
Wie wählt Greenpeace aus, welche Gebiete geschützt werden müssen?
Wir ziehen keine willkürlichen Grenzen auf Land- oder Seekarten. Zusammen mit Wissenschaftler:innen der Universitäten York und Oxford hat Greenpeace ein mathematisches Computermodell entwickelt, um zu identifizieren, welche Meeresgebiete besonders schützenswert sind. Gefüttert mit Hunderten ökologischer und biogeographischer Daten berechnet dieses Modell präzise, wie ein weltweites Netzwerk aus Meeresschutzgebieten beschaffen sein muss, um die größtmögliche Schutzwirkung für wandernde Arten und bedrohte Lebensräume zu erzielen. Diese wissenschaftlichen Daten nutzen wir, um Regierungen konkrete und durchsetzungsfähige Vorschläge für Schutzgebiete vorzulegen.
Wie wird meine Spende an Greenpeace eingesetzt?
Um volle Handlungsfreiheit zu bewahren, finanziert Greenpeace die Arbeit für Umwelt- und Klimaschutz zu 100 Prozent aus privaten Spenden. Wir nehmen kein Geld von Regierungen, Parteien oder aus der Industrie an. Das gibt uns die Freiheit, Umweltverbrechen unabhängig aufzudecken, Politiker:innen zu konfrontieren und kompromisslos für den Planeten einzutreten. Wir gehen äußerst transparent mit den uns anvertrauten Geldern um: Über 83 Prozent unserer Mittel fließen direkt in unsere weltweite Kampagnen- und Aufklärungsarbeit. Zudem ist Greenpeace Träger des Ethik-Signets des Deutschen Fundraising Verbands und Unterzeichner der Initiative Transparente Zivilgesellschaft.