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Hambacher Forst in der Krise

Der Hambacher Wald ist gefährdet - nicht nur durch die Bagger von RWE, sondern auch durch Hitze und Trockenheit. In der Studie untersuchen Wissenschaftler der Universität Eberswalde und vom Potsdam Institut für Klimaforschung, wie Klimawandel, das Mikroklima und die Lage am Rand riesiger Braunkohletagebaue sich gegenseitig negativ verstärkten.

hambacher_forst.pdf

Studie zur Gefährdung des Hambacher Forstes
14.08.2019
25 Seiten | DIN A4
PDF | 1,88 MB

Mehrjährige Messungen ergaben: Im Sommer steigt die Temperatur in den Kohlegruben oft auf 45 Grad, im Wald beträgt sie zur gleichen Zeit nur 23 Grad. Gerade die Waldränder leiden unter dem Hitze- und Trockenstress, der von den angrenzenden Tagebauen ausgeht. Sie werden windanfälligt, sterben ab. Soll der uralte, artenreiche Hambacher Wald gerettet werden, muss eine 500 Meter breite Pufferzone wiederbewaldet werden, fordern die Wissenschaftler. Und das Abbaggern muss natürlich gestoppt werden. ​

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Teil II Zusätzliche Messungen 12.09.2019 | PDF | 3,58 MB
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