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Greenpeace-Ehrenamtliche vor dem Ozeaneum in Stralsund

Greenpeace-Aktionstage im Ozeaneum

Action Days at the Ozeaneum in Stralsund

Greenpeace-Ehrenamtliche vor dem Ozeaneum in Stralsund

Bei den Greenpeace-Aktionstagen im Ozeaneum gewähren wir spannende Einblicke in unsere Arbeit und geben Anregungen, wie jede:r für die Meere aktiv werden kann. Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Seit über 50 Jahren macht sich Greenpeace für das Wohl der Weltmeere und ihrer Bewohner:innen stark. ­Mit unseren Schiffen fahren wir immer wieder hinaus, um die großartige Vielfalt des Lebens über und unter Wasser zu dokumentieren. Wir zeigen, was sie bedroht oder zerstört und kämpfen für wirksamen Meeresschutz.

Termine der Aktionstage im Ozeaneum 2022

11. bis 14. April           

09. bis 12. Mai                

30. Mai bis 02. Juni     

24. bis 27. Okt.

Jeweils von 10 bis 17 Uhr, vor und im Ozeaneum

Die Aktionstage April bis Juni behandeln das Thema Tiefseebergbau, die Termine im Oktober widmen sich dem Thema Öl. Wir freuen uns auf Sie!

Häufige Fragen und Antworten

Welches Thema erwartet mich bei den Aktionstagen April bis Juni?

Bei den Aktionstagen April bis Juni geht es um das Thema Tiefseebergbau!

In den Tiefen unserer Ozeane verbergen sich einzigartige Ökosysteme voller erstaunlicher Lebewesen, die mit der Dunkelheit, Kälte und dem enormen Druck klarkommen. Eben wegen dieser Extrembedingungen ist die Tiefsee noch kaum erforscht – doch schon jetzt massiv bedroht: Regierungen und Industriefirmen wollen mit monströsen Maschinen metallhaltige Knollen und Krusten vom Meeresgrund und den Hängen von Unterwasserbergen schürfen, um die Rohstoffgier der Hightech-Branche zu stillen. 

Deutschland mischt beim geplanten Tiefseebergbau mit – hat für Erkundungslizenzen und Vorbereitungen bisher über 50 Millionen Euro investiert. Noch findet kein industrieller Abbau statt, aber der Startschuss von Seiten der Internationalen Meeresbodenbehörde könnte schon im Juni 2023 fallen! Greenpeace arbeitet mit Hochdruck daran, dies zu verhindern, und fordert von Wirtschafts- und Klimaminister Habeck, sich auf internationaler Ebene gegen Tiefseebergbau einzusetzen.

 

Welches Thema erwarten mich bei den Aktionstagen Oktober?

Bei den Aktionstagen im Oktober geht es um das Thema Öl- und Gasplattformen in der Nordsee

Nicht nur in der Tiefsee ist die Rohstoffgier ein Problem, die Nordsee ist eine riesige Industrielandschaft mit hunderten von Öl- und Gasplattformen, deren Normalbetrieb Klima wie Meer dramatisch belasten. So gelangen jährlich tonnenweise Chemikalien und tausende Liter Öl ins Wasser, außerdem werden 30 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen. 

Selbst im deutschen Wattenmeer, das ein Schutzgebiet und UNESCO-Weltnaturerbe ist, steht eine Ölplattform. Anstelle von starkem Umweltschutz wird hier Öl gefördert, mitten im Nationalpark.

Deshalb setzt sich Greenpeace für ein schnelles Ende der veralteten wie gefährlichen Öl- und Gasindustrie ein. Ohne verschärfte klimapolitische Maßnahmen wird die Nordsee eine schmutzige Industrielandschaft bleiben. Daher müssen wir sicherstellen, dass die neue Bundesregierung mehr Klima- und Meeresschutz durchsetzt und den Ausstieg aus der fossilen Brennstoffindustrie beschließt. Wir fordern echten Schutz für Nordsee und Wattenmeer!

 

Was ist die Ausstellung “1:1 Riesen der Meere”?

Gemeinsam mit dem Deutschen Meeresmuseum hat Greenpeace die spektakuläre Ausstellung „1:1 Riesen der Meere“ konzipiert und realisiert.

In einer 20 Meter hohen Halle im Ozeaneum am Hafen begegnen Sie einigen der größten Lebewesen der Meere in Originalgröße: zum Beispiel einem 26 Meter langen Blauwal, einem gespenstisch wirkenden Mondfisch, einem majestätischen Mantarochen und einem Pottwal im Kampf mit einem Riesenkalmar. Die Modelle wirken täuschend echt, und bläuliches Licht und Walgesänge machen die Unterwasserstimmung perfekt. Eine Multimediashow (zweimal pro Stunde) mit Erzählungen, Lichteffekten, Klängen und Bildprojektionen lässt Sie noch intensiver in die Welt der Meeresgiganten eintauchen und vermittelt viele spannende Informationen. 

Übrigens: Greenpeace ist Kooperationspartner des Deutschen Meeresmuseums, jedoch nicht an den Einnahmen des Hauses beteiligt.

 

Wo finde ich weitere Informationen zum Ozeaneum?

Öffnungszeiten:

September bis Juni            tägl. 9.30 – 18 Uhr*                      

Juli und August                  tägl. 9.30 – 20 Uhr*

24. Dezember                    geschlossen

31. Dezember                    9.30 – 15 Uhr*

* letzter Einlass: eine Stunde vor Schließung

Änderungen Vorbehalten, aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte der Website: https://www.ozeaneum.de/

Vortrag “Leere Meere? Weltweite Fischerei und ihre Folgen”

©Pierre Gleizes/Greenpeace

Fisch ist nicht nur ein beliebtes Lebensmittel, sondern auch wirtschaftliche Lebensgrundlage für viele Menschen. Hochtechnisierte Fangmethoden sorgen nicht nur für die Überfischung vieler Bestände, sondern haben auch soziale Folgen. In ihrem Vortrag “Leere Meere? Weltweite Fischerei und ihre Folgen” stellt Referentin Svenja Bachert Fisch als Teil unseres Ökosystems vor, gibt Einblicke in Fangmethoden und zeigt Lösungsansätze auf. Kann Aquakultur eine Alternative sein? Wie kann eine nachhaltige Fischerei aussehen? Und vor allem: Was können wir tun?

Datum:   20.04. um 12 und 14 Uhr

Dauer:    jeweils 30 Minuten

Ort:         Kinosaal der Ausstellung Riesen der Meere (im OZEANEUM)

Eintritt:   frei für Gäste mit gültigem Museumsticket

Die Platzzahl im Kino ist begrenzt.

https://www.ozeaneum.de/veranstaltungen/event/show/30109