19.11.2009, Themenbereich Wälder
Update 19.11.2009: Der Greenpeace-Protest in Indonesien hat zu einem ersten Erfolg geführt. Das indonesische Forstministerium hat die Aktivitäten des Unternehmens April auf der Halbinsel Kampar vorerst gestoppt. Die Konzessionen sollen überprüft werden. Eine Atempause für das Klima
, so Shailendra Yashwant von Greenpeace Indonesien. Mehr aus Indonesien in unserem Blog.
19.11.2009, Themenbereich Meere
Japan jagt wieder Wale. Die Fangflotte ist am Donnerstag in Richtung Antarktis ausgelaufen. Greenpeace-Aktivisten hatten zuvor im Hafen Protestbanner entrollt. Sie forderten Japans neuen Premierminister Yukio Hatoyama auf, sich für ein Ende des Walfangs einzusetzen. Hatoyama hatte vor der Wahl versprochen, die Verschwendung von Steuergeldern zu bekämpfen. Der angeblich wissenschaftliche Walfang wird aus Steuergeldern finanziert.
19.11.2009, Themenbereich Atomkraft
Für die Atomindustrie war der Europäische Druckwasserreaktor EPR lange der große Hoffnungsträger für zukünftige Geschäfte. Doch die neue AKW-Generation entwickelt sich immer mehr zum Europäischen Problem-Reaktor. Die Kosten laufen aus dem Ruder, die Fertigstellung verschiebt sich um Jahre und ein Sicherheitsproblem jagt das andere. Jetzt wurde bekannt, dass Hersteller Areva zukünftig Softwaresysteme zum Einsatz bringen will, die nicht den erforderlichen Standards für sicherheitsrelevante Software bei Atomkraftwerken entsprechen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Bewertung des Sicherheitsdesigns des EPR im Auftrag von Greenpeace. Bei der Kombination zweier Systeme der Reaktorhersteller Areva und Siemens kann sicherheitsrelevante Software im Ernstfall durch Software für den Normalbetrieb gestört werden.Im schlimmsten Fall kann dies dazu führen, dass sich aus einer geringfügigen Störung ein schwerer Unfall entwickelt. Greenpeace fordert daher einen sofortigen Baustopp für den EPR.
18.11.2009, Themenbereich Wälder
In der indonesischen Provinz Riau greifen die Behörden hart gegen Greenpeace-Aktivisten und Journalisten durch. Konzerne wie April, die den Urwald zerstören, bleiben unbehelligt. Dabei verstoßen die Behörden sogar gegen landeseigene Gesetze und gegen das erklärte Ziel Indonesiens, den CO2-Ausstoß zu senken. Greenpeace hat bereits beim indonesischen Botschafter in Berlin gegen diese Willkür protestiert. Bitte unterstützen Sie unseren Protest. Schreiben Sie eine E-Mail an den indonesischen Präsidenten.
18.11.2009, Themenbereich Über uns
16. Oktober 1970: Zehntausend Menschen fiebern im Pacific Coliseum von Vancouver/Kanada dem Auftritt von Joni Mitchell, James Taylor und Phil Ochs entgegen. Die Künstler verzichten auf ihre Gage, damit eine kleine Gruppe Friedensbewegter ein Schiff besteigen und gegen den nächsten Atomtest der USA auf der Aleuteninsel Amchitka protestieren kann. Name der Aktion: Greenpeace. Das legendäre Konzert ist jetzt neu aufgelegt worden.