
Den Großteil der weltweit angebauten gentechnisch veränderten Pflanzen fressen Kühe, Schweine und Hühner. Verbraucher erfahren nichts davon, denn tierische Produkte müssen nicht gekennzeichnet werden, wenn Gen-Pflanzen im Futtertrog der Tiere landen.
Der Ratgeber Essen ohne Gentechnik schließt diese Lücke im Gesetz.
Viele Unternehmen aus unterschiedlichen Lebensmittelbranchen garantieren, dass sie bei der Produktion der von ihnen verwendeten tierischen Produkte Gen-Pflanzen ausschließen. Doch der überwiegende Teil der Lebensmittelhersteller will oder kann das nicht.
Auf der roten Liste des Einkaufsratgebers stehen Unternehmen, die sich besonders hartnäckig weigern, auf Gentechnik zu verzichten. Marken wie Bärenmarke von Hochwald oder Weihenstephan Alpenmilch von Müllermilch erwecken den Anschein, naturnah zu produzieren. Tatsächlich erlauben sie ihren Landwirten den Anbau von Gen-Mais und die Verfütterung von Gen-Pflanzen an die Milchkühe.
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