Mit einem strengen Verhaltenskodex hat Greenpeace sich Regeln für öffentliches und persönliches Auftreten gegeben

Mit gutem Beispiel vorangehen

Wer bei Greenpeace arbeitet, ist mit Erwartungen konfrontiert - öffentlich und privat. Zu Recht, denn wer einen nachhaltigen und sozialverträglichen Lebensstil fordert, muss diesen auch selber pflegen. Was Greenpeace von seinen Mitarbeiter/innen erwartet, steht in unserem Verhaltenskodex.
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Die Organisation lebt von den Menschen, die für sie arbeiten. Jeder Mitarbeiter, jede Mitarbeiterin trägt auf eigene Weise zum Gesamtbild bei. Der Kodex regelt das Umweltschutzverhalten ebenso wie das mitmenschliche Verhalten innerhalb unserer Organisation und gegenüber Außenstehenden. Dabei steht Greenpeace grundsätzlich für Aufrichtigkeit, Transparenz, Respekt und Toleranz.

Umweltschutz, Spendengelder, Datenschutz

Umweltschutz gilt es nicht nur zu fordern, sondern auch selber zu leben, ob es um Essen, Mobilität oder Energieverbrauch geht. Der Kodex legt zum Beispiel fest, dass die Organisation auf Veranstaltungen möglichst nur regionale und Bio-Produkte anbietet und auf Fleisch ganz oder weitgehend verzichtet; bei Reisen auf Kurzflüge verzichtet; umweltfreundliche Energie nutzt und diese nicht vergeudet.

Der Kodex regelt auch den satzungsgemäßen Umgang mit Spendengeldern mitsamt den entsprechenden Kontrollmechanismen sowie mit sensiblen Daten, Datenschutz und Urheberrecht. Und er untersagt Filz: Aufträge und Verträge dürfen grundsätzlich nicht an Ehepartner, Lebensgefährt/innen, Verwandte und persönliche Freunde vergeben werden.

Das tägliche Miteinander

Greenpeace-Mitarbeiter/innen sind aufgefordert, im Einklang mit Völkerrecht und universellen Menschenrechten, Grundgesetz und anderen gesetzlichen Regelungen zu handeln. Diskriminierung oder Belästigung jeglicher Art sind zu unterlassen. Der Kodex regelt auch die begrenzte private Nutzung des Internets im Büro. Rassistische, pornografische, gewalt- und kriegsverherrlichende Inhalte dürfen weder hoch- noch heruntergeladen oder verbreitet werden.

Die strikte Ablehnung von Gewalt gilt auch bei Aktionen. Kritikern und Gegnern von Greenpeace-Kampagnen und -Aktionen ist höflich und respektvoll zu begegnen. Greenpeace-Teilnehmer an Medienereignissen oder Aktionen sind zudem nicht inkognito unterwegs. Sie sollen immer als Greenpeace-Vertreter zu erkennen sein.

Zum vollständigen Verhaltenskodex (PDF)

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Greenpeace wurde 1971 gegründet und hat heute über 40 Ländervertretungen. Mehr als drei Millionen Menschen unterstützen uns weltweit, davon rund 580.000 Fördermitglieder in Deutschland