
Seit Millionen von Jahren gibt es Ozeane auf unserem Planeten, doch der Mensch hat nur wenige Jahrzehnte gebraucht, sie aus dem Gleichgewicht zu bringen. Überfischte Meere, ölverseuchte Strände, abgestorbene Korallenriffe und radioaktiv verseuchtes Wasser - längst sind die Zeichen der Zerstörung allgegenwärtig. Aber noch sind die Weltmeere nicht verloren.
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Zum ersten Mal in diesem Jahrzehnt wird die gemeinsame Fischereipolitik überprüft. Greenpeace arbeitet gemeinsam mit nachhaltigen Fischern daran, die Gesundheit unserer Meere und Fischbestände zum Kernthema der Diskussion zu machen. >>> zur Kampagnen-Seite
In den europäischen Meeren sind fast neun von zehn Speisefischbeständen überfischt oder stehen kurz davor. Dementsprechend schwieriger wird es für die Fischer, ihre Netze zu füllen. Die Reaktion darauf: immer größere Schiffe mit größeren Netzen und stärkerer Leistung - ein Teufelskreis.
Bis 2013 soll die EU-Fischerei deshalb neue Gesetze und Regeln bekommen. Greenpeace fordert, diese Chance zu nutzen und die europäische Fischerei radikal umzubauen. Die dafür notwendigen Gesetze müssen während der Fischereireform auf den Weg gebracht werden. >>> zur Kampagnen-Seite
Das Sylter Außenriff steht exemplarisch für den fehlenden Schutz bei ausgewiesenen Schutzgebieten. Um das zu ändern, ist Greenpeace dort 2008 aktiv geworden. Seitdem schützen große Natursteine das Riff vor der zerstörerischen Grundschleppnetzfischerei. Der Einsatz hat sich gelohnt: Die Steine sind inzwischen von Meereslebewesen besiedelt. 2011 haben Greenpeace-Aktivisten weitere Steine beim Sylter Außenriff versenkt. Mehr dazu hier:
Fischerei in Schutzgebieten ist illegal