Wale - bewundert und bedroht Teil 1

Seit Jahrtausenden geben die Wale dem Menschen Rätsel auf. Sie spielen in zahlreichen Mythen, Sagen und Geschichten der ganzen Welt eine besondere Rolle. Ihr Schicksal aber spiegelt den zerstörerischen Umgang des Menschen mit der Natur wider. Allein im letzten Jahrhundert wurden fast zwei Millionen Großwale von Menschen getötet. Viele Walarten wurden an den Rand der Ausrottung gebracht.
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    Von der Verehrung zur Vernichtung

    Vom Huftier zum Schnellschwimmer

    Bartenwale

    Zahnwale

    Von Beruf Entertainer

    Die Jagd auf die großen Wale

    Die Internationale Walfangkommission

    Der wissenschaftliche Walfang

    Moratorium missachtet

 

Von der Verehrung zur Vernichtung

Bis heute sind die Menschen fasziniert von der Intelligenz der Delfine, von der Eleganz und Schnelligkeit, mit der sie sich im Wasser bewegen. Die munteren kleinen Wale werden bewundert und verehrt. Die Großwale wiederum beeindrucken den Menschen schon allein durch ihre gigantischen Ausmaße. Sie sind die größten Tiere dieser Erde.

Die großen Wale und die Delfine spiegeln Schönheit und Vielfalt des Lebens in den Meeren wider - leider aber auch den respektlosen Umgang des Menschen mit der Natur. Trotz der Faszination, die sie auf uns ausüben, ist ihr Leben und Überleben bedroht. Hunderttausende Wale sterben Jahr für Jahr durch Menschenhand - sie werden von Walfängern harpuniert, sie ersticken in Ringwadennetzen von Thunfischflotten, verfangen sich in Treib-, Schlepp- und Stellnetzen oder gehen an der schleichenden Vergiftung und Verlärmung der Meere zugrunde.

Große und kleine Wale sind Säugetiere, die sich nahezu vollkommen an ihren Lebensraum Wasser angepasst haben. Sie leben in allen Ozeanen und Meeren, auch in der Nord- und Ostsee sowie im Mittelmeer. Es gibt sogar einige Arten, die in großen Flüssen vorkommen. Bisher sind ungefähr 80 Walarten bekannt. Ihre Größe reicht vom rund einen Meter langen Hector-Delfin bis zum über 30 Meter langen Blauwal, dem größten Tier, das jemals auf diesem Planeten gelebt hat. Er wiegt bis zu 170 Tonnen. Das entspricht dem Gewicht von rund 5000 Schulkindern oder 2500 Erwachsenen. Allein seine Zunge ist so schwer wie ein ausgewachsener Elefant.

Vom Huftier zum Schnellschwimmer

Die Ahnen der Wale lebten auf dem Land und waren Huftiere, wahrscheinlich Verwandte der heutigen Flusspferde. Vor etwa 50 Millionen Jahren, als die wasserlebenden Saurier längst ausgestorben waren, eroberten sie die Ozeane als neuen Lebensraum - vermutlich zur Erschließung besserer Nahrungsquellen.

Während eines etwa 20 Millionen Jahre dauernden Anpassungsprozesses bildeten sich ihre Hinterbeine zurück, wandelten sich die Vorderextremitäten in Flossen (Flipper) um und entwickelte sich eine Schwanzflosse (Fluke) für den Schwimmantrieb. Das wärmende Fell wich einer im Wasser viel besser isolierenden Fettschicht, und die Nasenöffnung wanderte von der Vorderseite des Kopfes zur Oberseite.

Bartenwale

Heutige Wale werden in zwei Gruppen eingeteilt: Bartenwale und Zahnwale. Alle Großwale, mit Ausnahme des Pottwals, gehören zu den Bartenwalen. Bartenwale haben statt Zähnen lange, vom Oberkiefer herabhängende Hornplatten. Auf der Suche nach Nahrung filtern sie durch dieses Bartensieb Wasser und Sand vom Meeresboden. Eine Untergruppe der Bartenwale bilden die vier Glattwalarten Grönlandwal, Nordkaper, Norpazifischer und Südlicher Glattwal. Sie gleiten sehr langsam mit geöffnetem Maul durchs Wasser und durchkämmen es regelrecht nach kleinsten Planktonkrebsen.

Blauwal, Finn-, Sei-, Bryde-, Buckel- und Minkewal gehören zur Untergruppe der Furchenwale. Sie tragen diesen Namen, da ihr Kehlbereich tiefe Furchen aufweist, mit deren Hilfe sie das Volumen ihrer Mundhöhle um ein Vielfaches vergrößern können. Bei der Nahrungssuche stoßen sie geradezu durchs Wasser und nehmen es dabei tonnenweise in ihrer Mundhöhle auf. Mit Hilfe der Zunge pressen sie es durch ihre Barten wieder aus, in denen dann der Krill - ein nur wenige Zentimeter langer Schwarmkrebs - oder auch kleine Fische und Tintenfische hängenbleiben. Krill ist die Hauptnahrungsquelle vieler Furchenwale. Ein Blauwal frisst täglich bis zu vier Tonnen davon.

Der Grauwal, ebenfalls ein Bartenwal, schaufelt sich riesige Mengen Meeresboden ins Maul und siebt mit seinen relativ harten, kurzen Barten Würmer, Schnecken und Muscheln aus dem Sediment. Viele Bartenwale unternehmen jährlich Wanderungen über Tausende von Kilometern. Im Sommer leben sie in den arktischen und antarktischen Gewässern, um sich dort in den reichen Nahrungsgründen ihre dicke Fettschicht anzufressen.

Zur Paarungszeit ziehen sie dann in die nahrungsärmeren, aber wärmeren subtropischen und tropischen Gebiete. Dort gebären sie auch ihre Jungen. Die neugeborenen Wale müssen in wenigen Monaten mächtig an Gewicht gewinnen. Die sehr fettreiche Milch ihrer Mütter hilft ihnen dabei, sich eine dicke Speckschicht zuzulegen, um noch im ersten Lebensjahr die Wanderung in die kalten Nahrungsgründe zu überstehen. Ein Blauwaljunges nimmt in seinen ersten Lebensmonaten rund 80 Kilogramm täglich zu. Die Elterntiere dagegen nehmen während der Aufzucht oft monatelang keine Nahrung zu sich.

Zahnwale

Zur zweiten Gruppe der Wale, den Zahnwalen, gehören die drei Pottwalarten, die Schnabelwale, die sechs kleinen Schweinswal- und zwei Gründelwalarten, die große Gruppe der echten Delfine sowie einige Flussdelfine, von denen der chinesische Yangtse-Delfin wohl vor kurzem ausgestorben ist. Echte Delfine sind Orca, Großer Tümmler und noch über 20 andere Arten. Sie können bis über 200 Zähne haben (Spinner-Delfin). Bei Weibchen von Narwalen und Schnabelwalen sieht man hingegen meist gar keine Zähne. Die Zahnwale ernähren sich fast ausschließlich von Fischen und Tintenfischen. Einige wenige Arten fressen gelegentlich auch Krebse oder sogar Quallen und Seesterne.

Die Zahnwale haben eine fantastische Fähigkeit entwickelt: Ähnlich wie Fledermäuse in der Luft finden sie sich im Wasser mit Hilfe von Echoortung zurecht. Sie senden hochfrequente, für Menschen nicht hörbare Töne aus - sogenannte Klicks - und orientieren sich anhand der zurückgeworfenen Schallwellen. Damit entsteht quasi ein akustisches Bild ihrer Umgebung. Selbst in tiefer Dunkelheit können sie so noch Beute orten.

Die Pottwale, weltbekannt durch Hermann Melvilles Roman Moby Dick, sind von allen Säugetieren die Meister des Tieftauchens: Bis auf 3000 Meter hinab, und über zwei Stunden lang können sie tauchen. Gerade in den großen Tiefen suchen sie ihre Nahrung, hauptsächlich Tintenfische, darunter auch die über zehn Meter langen Riesenkalmare.

Über die 21 bisher entdeckten Arten der Schnabelwale ist nur sehr wenig bekannt. Sie leben - entfernt von der Küste - in kleinen Gruppen oder als Einzeltiere und ernähren sich überwiegend von kleinen Tintenfischen. Die sechs Schweinswalarten zählen zu den kleinsten aller Wale und sind sehr eng mit den echten Delfinen verwandt. Zu ihnen gehört auch die in deutschen Gewässern einzig heimische Walart, der Schweinswal oder Kleine Tümmler.

Die echten Delfine bilden die größte Gruppe der Wale. Der Orca oder Schwertwal ist der Riese unter den Delfinen. Er wird bis zu neun Meter lang und vier Tonnen schwer. In Familienverbänden, die ein Leben lang zusammenbleiben, ziehen Orcas durch kühle, küstennahe Gewässer. Die Rückenflosse der Männchen - auch Finne oder Schwert genannt - kann bis zu zwei Meter hoch werden. Orcas leben von Fischen, Pinguinen, Robben und greifen sogar andere Delfine und große Wale an.

Die Hauptrolle in der bekannten Fernsehserie Flipper spielten Große Tümmler. Diese Delfinart ist in allen Weltmeeren beheimatet, arktische Regionen ausgenommen. Es gibt sie sogar in der Nordsee. Sie sind die am besten erforschten Delfine überhaupt. Ihre stark nach oben gebogenen Mundwinkel lassen sie aussehen, als würden sie ständig lächeln - auch wenn sie traurig, voller Angst oder sogar aggressiv sind.

Von Beruf Entertainer

Gerade durch das Lächeln avancierten die Großen Tümmler unfreiwillig zu den berühmtesten Showtieren. Die meisten der rund 1000 Delfine, die weltweit in Delfinarien und Zoos ein eintöniges Dasein fristen, sind Große Tümmler. Aber auch rund 50 Orcas leben in Gefangenschaft. Viele der Delfine sterben bereits beim Fang und Transport oder aber in den ersten Jahren ihrer Gefangenschaft. Die beliebten Shows spiegeln vom Wesen der Tiere kaum etwas wider, denn die Delfine werden zu Handlungen gezwungen, die sie in freier Natur nie ausüben würden. Mit andressierten Kunststücken müssen sie sich ihr Futter erarbeiten. Diese Arbeit ist die einzige Abwechslung, die sich den Tieren bietet, um der krankmachenden Langeweile der Betonbecken zu entfliehen.

Delfinarien, so argumentieren deren Betreiber, böten die meist einzige Möglichkeit, Delfine kennen zu lernen. Menschen würden durch einen Besuch dazugebracht, sich für den Schutz dieser Meeressäuger einzusetzen. Doch wirklich kennen lernen und schützen lassen sich Delfine nur in ihrem natürlichen intakten Lebensraum. Oft wird auch behauptet, gefangene Delfine könnten kranke Kinder heilen. Doch es gibt keinen Beleg, dass die sogenannte Delfin-Therapie besser wirkt als andere Methoden.

Die Jagd auf die großen Wale

Für die Menschen in den Küstenregionen stellten Wale schon vor Jahrhunderten eine wichtige Beute dar. Ein gestrandeter Pottwal oder ein erlegter Beluga bedeuteten für ein ganzes Dorf Nahrung für viele Wochen. Im 11. Jahrhundert begannen die Basken von Frankreich aus, im Golf von Biscaya große Wale mit kleinen Booten und Handharpunen zu jagen. In den ersten Jahrhunderten des Walfangs, als es noch zahlreiche dieser großen Tiere in allen Meeren gab, konzentrierten sich die Walfänger auf die langsam schwimmenden Nordkaper. Die Jagd war besonders grausam: Erst wurden die Walbabys harpuniert und in flaches Wasser gezogen, um dann die Mütter, die stets bei ihrem verwundeten Nachwuchs blieben, zu erlegen.

Die Nordkaper wurden - und werden bis heute - Right Whales, die richtigen Wale genannt. Sie waren nicht nur leicht erlegbar, sondern trieben auch aufgrund ihres hohen Fettgehaltes nach dem Tod an der Wasseroberfläche. Nachdem die Glattwale, zu denen die Nordkaper und die Grönlandwale gehören, nahezu ausgerottet waren, begann mit Erfindung der Harpunenkanone und Einführung des Dampfschiffes Mitte des 19. Jahrhunderts auch die Jagd auf die schnelleren Furchenwale. Die neue Technik führte zu einem wahren Gemetzel auf den Weltmeeren, allein im vergangenen Jahrhundert wurden über zwei Millionen Großwale getötet.

Früher wurden Wale hauptsächlich wegen ihrer Speckschicht gejagt. Das aus dem Speck herausgekochte Öl wurde für Lampenöl, Seife und Margarine verwendet. Die Walfänger konzentrierten sich solange auf die größte Walart, bis von dieser kaum noch Tiere vorhanden waren, dann wechselten sie zur nächst kleineren Art. So sind heute von 250.000 Blauwalen, die einst in den südlichen Meeren lebten, wahrscheinlich nicht mehr als 1000 bis 2000 übrig. Nach den Blauwalen kamen die Finnwale an die Reihe. Von ihnen soll es einmal eine halbe Million in den südlichen Ozeanen gegeben haben, heute sind sie bis auf wenige Zehntausend reduziert. Nach den Finnwalen ging man über zu den Seiwalen, danach zu den Minkewalen.

So sind fast alle großen Walarten nahezu ausgerottet worden. Selbst die Antarktischen Minkewale, die erst seit den siebziger Jahren systematisch bejagt werden, haben einen schweren Einbruch des Bestandes erlitten. Die Nördlichen Minkewale vor der Küste Europas waren schon 1985 durch die starke Bejagung - vor allem norwegischer Walfänger - auf etwa die Hälfte des Ursprungsbestandes zurückgegangen.

Die Internationale Walfangkommission

Bereits in den dreißiger Jahren wurde auch den Walfängern klar, dass sie die Wale nicht weiter hemmungslos in beliebigen Mengen erlegen konnten. Um die "angemessene und wirksame Erhaltung und Nutzung der Walbestände zu gewährleisten", gründeten die 14 Walfangnationen 1948 die Internationale Walfangkommission (IWC). Die Nutzung der Walbestände betrieben sie gründlich, die Erhaltung aber blieb auf der Strecke. In den ersten Jahrzehnten nach Gründung der IWC starben allein nach offiziellen Angaben der Walfänger mehr als 1,7 Millionen Großwale - soviel wie nie zuvor.

1972 verabschiedeten die Vereinten Nationen eine Resolution, welche die IWC aufforderte, ein zehnjähriges Walfangverbot zu erlassen. Die IWC lehnte ab. Es wurden stattdessen einige Walarten unter Schutz gestellt und für andere Fangbegrenzungen beschlossen. Zudem erließ man ein neues, angeblich verbessertes Bewirtschaftungssystem. Es zeigte sich jedoch sehr bald, dass dies neue System die Ausrottung der Wale nur weiter vorantrieb. Als schließlich die Weltöffentlichkeit auf das Desaster aufmerksam und der Ruf nach einem Ende des Walfangs immer lauter wurde, beschloss die IWC 1982 endlich ein vorläufiges Verbot des kommerziellen Walfangs, ein weltweites Moratorium. Es trat 1986 in Kraft. Seither arbeitet die IWC an einem wiederum neuen Bewirtschaftungssystem für Wale. Das Walfangverbot kann aufgehoben werden, sobald dieses Bewirtschaftungssystem verabschiedet wird.

1994 gelang den Umweltverbänden ein großer Erfolg zum Schutz der Wale: Die IWC beschloss ein Walschutzgebiet im Südpolarmeer, rings um die Antarktis. Dieses Meeresgebiet stellt die Nahrungsgründe für nahezu 90 Prozent aller noch auf der Welt lebenden Großwale dar. Selbst wenn das Walfang-Moratorium aufgehoben wird, sind dadurch die meisten Wale vor der Jagd rechtlich geschützt.

Der wissenschaftliche Walfang

Doch schon mit Beginn des Moratoriums 1986 trat Ernüchterung ein: Japan, Norwegen und die UdSSR missachteten das Verbot und fingen weiter Wale. Island und Korea setzten ebenfalls ihren Walfang fort - unter dem Deckmantel der Wissenschaft. Zu diesem Trick griff dann auch Japan.Die IWC setzte nun erstmals Kriterien fest, die Minimalanforderungen an so genannte wissenschaftliche Walfangprogramme stellten. Keines der Länder, die wissenschaftlichen Walfang betreiben, konnte diese Kriterien erfüllen. Dennoch setzte Japan seinen Walfang im Südpolarmeer fort, selbst nachdem die IWC dieses zum Walschutzgebiet erklärt hatte.

Zugleich begann Japan 1994 auch im Nordpazifik wissenschaftlichen Walfang. Ziel waren zunächst Minkewale, ab 2000 auch Pott- und Brydewale, und seit 2002 zusätzlich Seiwale. Das Artenspektrum wurde auch im Südpolarmeer 2005 auf Finnwale und nun sogar Buckelwale erweitert. Seit Inkrafttreten des Moratoriums fielen dem Walfang Japans rund 14.000 Großwale zum Opfer. Auch Island begann nach langer Pause 2003 wieder wissenschaftlichen Walfang. Zum Ziel wurden hier Minkewale im Nordatlantik. Seit 2009 werden in Island auch wieder Finnwale geschossen.

Japan, Norwegen und Island fordern schon seit Jahren die Aufhebung des Fangverbots und drängen auf Wiederzulassung des kommerziellen Walfangs. Heutzutage gilt das Interesse an den Walen nicht mehr ihrer Speckschicht, sondern dem Fleisch.

Moratorium missachtet

Norwegen und 2006/07 auch Island gehen trotz Verbots durch die IWC ganz offen auf kommerzielle Waljagd und berufen sich auf eine Einspruchsklausel, mit der sich IWC-Regelungen aushebeln lassen. Norwegen begann 1993 wieder mit der kommerziellen Jagd auf Minkewale im Nordostatlantik und in der Nordsee. Aber gerade dieser Bestand wurde von der IWC 1985 als schützenswert eingestuft, da er unter 54 Prozent der Ursprungsgröße lag. Verantwortlich dafür ist Norwegen: Allein in den letzten 60 Jahren haben norwegische Walfänger über 100.000 Minkewale im Nordostatlantik getötet.

Norwegens Regierung verteidigte den Walfang mit einer gesicherten wissenschaftlichen Grundlage. 1995 stellte sich heraus, dass die verwendeten Bestandszahlen falsch berechnet waren und korrigiert werden mussten. Dennoch setzte Norwegen - gegen die Proteste der IWC - seinen Walfang fort und schraubte seine jährlichen Fangquoten bis auf derzeit 1.286 Tiere hoch.

Doch auch das ist nur ein Schritt zu einer noch höheren Quote. Verschiedene norwegische Politiker haben öffentlich erklärt, dass sie eine Quote von ca. 2.000 Tieren jährlich anstreben. Das ist die Quote, die zur Halbierung des Bestandes führte.

Mehr in Teil 2:

  • Das Massensterben der kleinen Wale
  • Fischerei oft rücksichtslos auf Masse bedacht
  • Leben im Giftcocktail
  • Bücher und Film zum Thema
  • Greenpeace-Aktionen zum Schutz der Wale
  • Greenpeace fordert
  • Das können Sie tun

V.i.S.d.P.: Thilo Maack
Stand: 01/2010

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Der Schutz der Wale war Greenpeace von Beginn an eine Herzensangelegenheit. Seit 1990 haben wir eine Richtlinie zum Walschutz, die für alle Greenpeace-Büros weltweit gilt.