Presseerklärung

Unterrichtsideen regen zum Auseinandersetzen mit Umweltproblemen an

Neues Bildungsmaterial von Greenpeace zu UN-Klimakonferenz in Paris

Hamburg, 13. 11. 2015 – Zur anstehenden Weltklimakonferenz in Paris bietet Greenpeace Bildungsmaterial mit aktuellen Informationen und Anregungen für den Schulunterricht an.

Lehrerinnen und Lehrer können damit wesentliche Fragen zu den Verhandlungen um einen Klimavertrag bearbeiten: Warum dauert es so lange, verbindliche Ziele zu vereinbaren? Und was hat die Konferenz in Paris mit jedem Einzelnen zu tun? Das Material „Alles Verhandlungssache?“ zeigt die globalen Zusammenhänge des Klimawandels auf und gibt Anregungen, wie der Einzelne  eine nachhaltige Zukunft aktiv mitgestalten kann. „Die Schülerinnen und Schüler von heute können die Entscheider von Morgen werden. Wir wollen daher Jugendlichen einen Bezug zu den Klimaverhandlungen geben und ihnen zeigen, dass sie im Kampf gegen den Klimawandel selber etwas bewirken können“, sagt Nicole Knapp, Expertin für Kinder- und Jugendprojekte von Greenpeace.

Das Bildungsmaterial ist für alle Schularten ab Klasse 9 geeignet. Es lässt sich unter http://gpurl.de/EWwoE herunterladen oder kostenfrei bei Greenpeace bestellen, per E-Mail an mail@greenpeace.de. Ebenfalls kostenlos erhältlich ist das aktualisierte Unterrichtsmaterial „Alles klar zur Wende?“ zur Energiewende in Deutschland. Diese Unterlagen und weitere Unterrichtsideen zu verschiedenen Umweltthemen gibt es unter:

http://www.greenpeace.de/themen/mitmachen/umweltbildung/bildungsmaterial.

Gegenentwurf zu Schulmaterial der Wirtschaft

Greenpeace will mit dem Bildungsmaterial den respektvollen, nachhaltigen Umgang mit unseren Lebengrundlagen vermitteln. Als Interessenvertreter für den Umweltschutz will die unabhängige Organisation Lehrerinnen und Lehrern helfen, die verschiedenen Aspekte der Umweltprobleme aufzubereiten. Das Material dient dazu, allgemeine Interessen der Gesellschaft zu vermitteln. Im Internet gibt es rund 880.000 frei verfügbare Unterrichtsmaterialien. Ein Großteil stammt jedoch aus der Privatwirtschaft und hat einen offensichtlichen Werbungscharakter. Dies zeigt eine Studie der Universität Augsburg. „Bereits 16 der 20 umsatzstärksten Wirtschaftsunternehmen bieten kostenlose Unterrichtsmaterialien an und versuchen so ihre Werbebotschaften in der Schule zu platzieren“, so Knapp. „Greenpeace möchte mit dem Bildungsmaterial dagegen halten und zu kritischem Denken anregen.“

Greenpeace bindet das Unterrichtsmaterial an die Bildungspläne an und berücksichtigt verschiedene Leistungsniveaus. Mit Medienanalysen, Rollenspielen, Diskussionen, Straßeninterviews und Rechercheaufgaben bieten die Unterlagen vielfältige Unterrichtsideen, die nah an die Lebenswelt der Jugendlichen sind. Ausgewählte Literatur-, Link- und Filmtipps runden das Material ab.

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