Presseerklärung

Kinder zwischen 9 und 14 Jahren engagieren sich für Urwald- und Klimaschutz

Greenpeace startet neue Kinderkampagne "Kids for Earth"

Hamburg, 01.03.2008 - Zum Auftakt der neuen Greenpeace-Kinderkampagne "Kids for Earth" legen heute 45 Kinder im Alter von 9-14 Jahren mit dem Greenpeace-Segelschiff Beluga II an den Hamburger Landungsbrücken an. Die "Kids for Earth" engagieren sich für den weltweiten Urwald-und Klimaschutz. Neben einem überdimensionalen aufblasbaren Orang-Utan bieten die jungen Umweltschützer auf den Landungsbrücken eine Banner-Malstation an. Zudem sammeln sie Unterschriften für ihre Forderungen an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die "Kids for Earth" erwarten von der Kanzlerin, dass sie sich für mehr Urwald- und Klimaschutz einsetzt.

"Die Urwälder sind die Schätze unserer Erde, etwas ganz Wertvolles und Unwiederbringliches", sagt die 14jährige Josepha aus Berlin. "Mich ärgert, dass es vielen Leuten völlig egal ist, ob ihr neues Möbelstück aus Tropenholz oder aus einheimischen Hölzern hergestellt wurde."

Alle Kinder, die sich an der Urwaldschutz-Kampagne beteiligen möchten, können bis Ende April ein eigenes Urwald-Banner malen und dieses an Greenpeace schicken. Die eingesandten Urwaldbilder auf Stoff, zum Beispiel einem alten Bettlaken, werden am 19. Mai von etwa 300 Kids for Earth in Bonn präsentiert. Dort findet die nächste Urwaldschutzkonferenz der Vereinten Nationen statt. Das erste Urwald-Banner der Kids for Earth wird heute zwischen den Masten der Beluga II gehisst.

Von heute an sind es noch 80 Tage bis zum Start der UN-Urwaldschutzkonferenz CBD (Convention on Biological Diversity) am 19. Mai. 80 Tage, in denen es für die Greenpeace Kids for Earth um den Erhalt der letzten Urwälder geht. Ihre Botschaft: "Urwaldschutz ist Klimaschutz!" Wer sich für den Schutz der letzten Urwälder einsetzt, rettet nicht nur unzählige Tier-und Pflanzenarten vor dem Aussterben, sondern schützt gleichzeitig auch unser Klima.

Mit dem aufblasbaren Orang-Utan auf den Landungsbrücken wollen die Kinder darauf aufmerksam machen, dass die Menschenaffen vom Aussterben bedroht sind. In Indonesien, der Heimat von Orang-Utans, werden aktuell rund 51 Quadratkilometer Wald jeden Tag für Palmöl-Plantagen zerstört. Das entspricht mehr als 300 Fußballfeldern pro Stunde. Durch die Urwaldzerstörung werden große Mengen klimaschädlicher Treibhausgase freigesetzt. Nicht nur Menschen und Tiere in den Urwaldregionen verlieren so ihre Lebensgrundlagen. Auch die Menschen in den Industrieländern müssen mit dem Klimawandel die Konsequenzen der Urwaldvernichtung tragen.

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