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Der feierliche Akt beginnt: Taufe der Rainbow Warrior III auf der Bremer Fassmer Werft
Alex Yallop / Greenpeace

Die Taufe der Rainbow Warrior III

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Es ist eine Legende, das Schiff mit dem grünen Anstrich, den großen Segeln und dem Regenbogen an der Bordwand. Deshalb soll die Geschichte der Rainbow Warrior auch weitergeschrieben werden. Und heute wird die Neue in Berne getauft. Zu diesem Ereignis sind Greenpeacer aus aller Welt zur Fassmer Werft nach Niedersachsen gereist. 

Vor 33 Jahren ist die erste Rainbow Warrior ausgelaufen - der Anfang einer Ära. Das ehemalige Greenpeace-Flaggschiff gelangte zu trauriger Berühmtheit, als es 1985 nach zehn Jahren erfolgreicher Arbeit gegen Atombombentests, Walfang und Robbenschlachten durch einen Anschlag des französischen Geheimdienstes zerstört wurde. Der Greenpeace-Fotograf Fernando Perreira kam dabei ums Leben.

Im Jahre 1989 schrieb die Rainbow Warrior II die Geschichte der Legende weiter. Mit dem zum Dreimaster umgebauten Hochseetrawler bekämpfte Greenpeace weiter Umweltverbrechen in aller Welt, half Tsunami-Opfern oder lieferte Hilfsgüter nach Beirut. Nach 22 Dienstjahren wurde die Rainbow Warrior II an die Hilfsorganisation Friendship übergeben und wird jetzt als schwimmendes Krankenhaus eingesetzt.

Die Neue: Das Grüne Schiff

Auch mit der Rainbow Warrior III werden wir weltweit gegen Umweltzerstörung aktiv, sagt Kumi Naidoo, Geschäftsführer von Greenpeace International bei der Taufe. Das neue Schiff ist das Versprechen, dass wir uns auch weiterhin für eine grüne und friedliche Zukunft einsetzen.

Die Rainbow Warrior III ist eines der umweltfreundlichsten Schiffe ihrer Klasse: Mit fünf Segeln hat sie insgesamt 1.300 Quadratmeter Segelfläche und ist 14 Knoten schnell. Nur bei ungünstigen Wetterbedingungen kommen verbrauchsarme Dieselmotoren zum Einsatz.

Trinkwasser wird aus dem Meer gewonnen, das Abwasser an Bord wieder aufbereitet. Alle Materialien an Bord sind nach Umweltaspekten ausgesucht. So wurde beispielsweise kein PVC und Tropenholz verwendet. Die Rainbow Warrior III verfügt über vier Schlauchboote und einen Hubschrauberlandeplatz.

100.000 Spender unterstützen das neue Kampagnenschiff

Der Bau der Rainbow Warrior III wurde von über 100.000 Einzelspendern unterstützt. Dabei konnten die Spender selbst bestimmen, für welches Schiffsteil oder welchen Einrichtungsgegenstand ihr Geld verwendet werden sollte. Insgesamt hat die Rainbow Warrior III rund 23 Millionen Euro gekostet.

Als Dank an die Förderer besucht die Rainbow Warrior III zunächst die europäische Küste bevor sie über den Atlantik in amerikanische Gewässer wechselt. Als ersten Hafen läuft sie Hamburg an. Hier kann das Schiff am 22. und 23. Oktober 2011 an der Überseebrücke besichtigt werden. Die Open Boat findet von 10 bis 16 Uhr statt.

  • Melina Laboucan Massimo von den kanadischen Cree Indianern tauft die neue Rainbow Warrior III

    Taufpatin aus Kanada

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  • Die neue Rainbow Warrior III auf Testfahrt um Helgoand, September 2011

    Test unter Segeln

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