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Licht Aus! am Brandenburger Tor in Berlin
picture-alliance/ dpa

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Wir freuen uns, dass wir eine breite Öffentlichkeit über den Klimawandel informieren und zum Handeln auffordern konnten, sagt Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von Greenpeace. Die Kooperation war sehr wichtig, um unsere Klimakampagne zu unterstützen, die sich gegen den Bau weiterer Kohlekraftwerke richtete und eine konsequente Klima- und Energiepolitik der Bundesregierung forderte. Sie hat den öffentlichen Druck erheblich erhöht - mit dem Ergebnis, dass die Bundesregierung auf der Klimakonferenz in Bali erklärt hat, den Ausstoß von Treibhausgasen massiv zu senken: Um 40 Prozent bis zum Jahr 2020.

Die Kooperation Rettet unsere Erde hat allerdings ein Ziel wahrscheinlich nicht erreicht: Die Einsparung von 3,5 Millionen Tonnen CO2 durch die BILD-Leser und weitere Mitmacher. Greenpeace wird daher in seinen Kampagnen auch weiterhin Möglichkeiten für den Einzelnen bieten, sich persönlich für den Klimaschutz einzusetzen.

Eine Kooperation mit der BILD einzugehen, war für Greenpeace ein ungewöhnlicher Schritt. Er sorgte für Diskussionen innerhalb und außerhalb der Organisation. Die entscheidende Frage: Darf man mit einem Blatt zusammenarbeiten, das schon oft vehement gegen ökologischen Fortschritt Kampagne gemacht hat? Dürfen die Umweltverbände auf diese Weise die BILD-Zeitung bewerben? Die Gegner befürchteten, dass die Umweltverbände mit der Kooperation Integrität einbüßen könnten.

{image_r}Greenpeace hat sich trotz dieser Bedenken aus folgendem Grund für diese befristete Kooperation entschieden: Inzwischen ist das Ausmaß der Bedrohung immer klarer, die der Klimawandel darstellt und welche Anstrengungen nötig sind, um die katastrophalen Folgen zu vermeiden. Daher muss auch Greenpeace ungewöhnliche Allianzen eingehen und sich neben seinen Kampagnen in Richtungen öffnen, die für die Organisation ungewohnt sind. Es ging in der Kooperation darum, auch die vielen BILD-Leser mit dem Thema zu erreichen, über die Relevanz der aktuellen Entscheidungen zur Energie- und Klimapolitik zu informieren und die Basis für unsere Kampagnen zu verbreitern. Und weiterhin gilt: BILD bleibt BILD, Greenpeace bleibt Greenpeace.

Greenpeace führt dieses Jahr seine Kampagne weiter: Nach wie vor sind in Deutschland 24 Kohlekraftwerke in Planung. Die Organisation wird sich zudem verstärkt für die Rettung der letzten Urwälder einsetzen, deren Zerstörung wesentlich zum Klimawandel beiträgt - Urwaldschutz ist Klimaschutz.

Rettet unsere Erde - Die Höhepunkte der Kooperation:

  • Die Kooperation trifft sich zu einem Streitgespräch mit Umweltminister Sigmar Gabriel in Berlin. Sie fordert vom Minister, dass Deutschland seine Treibhausgase bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent verringert.
  • Einen Tag lang beraten Experten der Umweltverbände BILD-Leser am Telefon über Energiesparen und Klimaschutz.
  • Rettet unsere Erde fordert die Leser eine Woche lang auf, sich an der gemeinsamen CO2-Sparaktion zu beteiligen. Experten geben Tipps zum Energie- und Geldsparen, zu mehr Klimaschutz im Büro, zu Hause und im Urlaub. Mehr als 30.000 Leser beteiligen sich an der Aktion.
  • Das deutsche Jugendherbergswerk Niedersachsen gibt nach den Rettet unsere Erde-Berichten bekannt, 2008 zu Greenpeace Energy zu wechseln.
  • BILD berichtet über vom Klimawandel bedrohte Tierarten und stellt anlässlich der IAA neue Greenpeace-Designstudien für sparsame hochmoderne Pkw nach dem SmILE-Prinzip vor.
  • Rettet unsere Erde präsentiert die Naturdokumentation Königreich Arktis über die Folgen des Klimawandels in der Arktis.
  • BILD befragt elf Nobelpreisträger, wie die Erde vor den schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu schützen ist.
  • Am 8.12., dem internationalen Klimaaktionstag, ruft Rettet unsere Erde gemeinsam mit Google und ProSieben zur Licht aus! Für unser Klima.-Aktion auf. Dunkel werden unter anderem das Brandenburger Tor, der Kölner Dom, die Frauenkirche Dresden, der Hamburger Michel, Schloss Neuschwanstein und der Nürnberger Christkindlesmarkt.
  • Die BILD-Serie Tatort Erde zeigt einige der gravierendsten Umweltsünden in aller Welt.

 

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