Skip to main content
Jetzt spenden
Die Rainbow Warrior 2 unter vollen Segeln

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Wir haben gelernt, dass die Schwierigkeiten für Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen hauptsächlich darin bestanden, eine umfangreiche Lieferung schnell von Zypern nach Beirut zu bekommen, sagt Bruno Rebelle, Kampagnenleiter bei Greenpeace International. Deshalb sind wir froh, etwas zu einer vorläufigen Lösung beitragen zu können, weil wir - wie alle - tief betroffen sind von den Auswirkungen der Kämpfe im Nahen Osten auf die Zivilbevölkerung.

In einem Lagerhaus von Larnaca warten derzeit fast 100 Tonnen Medikamente und andere Hilfsgüter der Ärzte ohne Grenzen auf ihren Transport. Weitere 80 Tonnen werden demnächst noch eintreffen. Obwohl einiges schon Beirut erreichen konnte, blieb die Masse der Güter wegen des Fehlens ausreichender Transportkapazität zurück. Nur wenige Boote stehen zur Verfügung, um in den Libanon zu fahren. Denn es gibt kaum eine Garantie dafür, dass sie sicher passieren können.

Es sind hauptsächlich zwei Transportprobleme, sagt Jerome Oberreit, Operativ-Direktor der Ärzte ohne Grenzen in Brüssel. Bislang war es sehr schwierig, die großen Mengen an Hilfsgütern auf der Straße von Beirut in den Süden Libanons zu bringen. Wir sind auf Autos angewiesen, auf denen wir Kisten stapeln, um die stark beschädigte und unsichere Straße nach Tyre entlang fahren zu können; Lkws wurden von Geschossen getroffen, so dass die Fahrer nur widerwillig in den südlichen Teil des Landes fahren wollen. Allem voran ist es ein Problem, unser Material schnell genug nach Beirut liefern zu können. Kurzfristig ist das Angebot von Greenpeace eine Teillösung für eines dieser zwei Probleme.

Die Rainbow Warrior hat ein Transportvolumen von 40 Tonnen, das entspricht 105 Paletten. Noch ist unklar, wie viele Fahrten das Schiff für die Ärzte ohne Grenzen machen wird.

Rund 30 internationale Mitarbeiter der Ärzte ohne Grenzen arbeiten derzeit in den vom Konflikt betroffenen Regionen des Libanons. Schwerpunkt der Arbeit ist die Unterstützung der libanesischen Rettungspersonals in den Rettungsstellen und mobilen Krankenhäusern. Außerdem erhalten geflohene Familien ein Obdach, Hygieneartikel, Kochgeschirr und Säuglingsnahrung.

Mehr zum Thema

Nina Treu, Geschäftsführerin Greenpeace Deutschland

Warum Postwachstums-Ökonomie? Ein Interview mit Nina Treu

  • 15.02.2023

Ohne Wachstum kein Wohlstand? Falsch, sagt Postwachstumsökonomin und Greenpeace-Geschäftsführerin Nina Treu.

mehr erfahren
Drohnenblick über Berlin, man sieht Spree und Fernsehturm

Greenpeace in Berlin

In Berlin ist Greenpeace neben den Ehrenamtlichen auch mit einer Politischen Vertretung präsent. Hier stellt sich das Team vor.

mehr erfahren
Die Geschäftsführung von Greenpeace Deutschland. Von links: Roland Hipp, Nina Schoenian, Nina Treu, Sophie Lampl und Martin Kaiser.

Greenpeace erweitert Geschäftsführung

  • 02.02.2023

Seit dem 1. Februar hat Greenpeace eine fünfköpfige Geschäftsführung. Mit der Erweiterung reagiert die Umweltschutzorganisation auf Klimakrise, Naturzerstörung und damit gestiegene Anforderungen.

mehr erfahren
Greenpeace-Chef Roland Hipp und Kai Pflaume bei Postcode Lotterie Veranstaltung

Postcode Lotterie verstärkt Engagement für Greenpeace Deutschland

  • 23.06.2022

Die Postcode Lotterie fördert schon seit einigen Jahren Greenpeace-Niederlassungen mit Spenden. Nun verstärkt sie ihr Engagement in Deutschland.

mehr erfahren
Polizist vor Maisfeld, Aktion zu genmanipuliertem Mais

Zum Tod Martin Langers

  • 11.03.2022

Martin Langer hat viele Jahre unsere Proteste und Aktivitäten mit der Kamera begleitet. Wir trauern um den engagierten Fotografen, der unerwartet im Alter von 65 Jahren verstarb.

mehr erfahren
Jennifer Morgan, Geschäftsführerin von Greenpeace International

Signal für eine andere Klimaaußenpolitik

  • 09.02.2022

Jennifer Morgan, wird bei Annalena Baerbock Sonderbeauftragte für Klimaaußenpolitik und hat dafür ihr Amt als internationale Greenpeace-Geschäftsführerin niedergelegt.

mehr erfahren