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Die Beluga II soll ab Mitte dieses Jahres einsatzbereit sein, dann ist auch der Innenausbau des modernen Zweimasters abgeschlossen. Finanziert wurde der Neubau aus dem Nachlass von Ilse Vormann. Die Düsseldorferin stand den Ideen von Greenpeace nahe und bedachte die Umweltschutzorganisation in ihrem Testament. Mit der Spende konnte Greenpeace erstmals ein völlig neues Schiff bauen.

Der Klipper wurde nach strengen ökologischen Vorgaben gebaut, die sich am Blauen Engel orientieren: ein für den Schiffsbau anspruchsvolles Gütesiegel des Umweltbundesamtes, das bislang nur wenige Schiffe erhalten haben. Den Zuschlag für den Bau des Klippers erhielt die Fridtjof-Nansen-Werft in Wolgast. Der Betrieb hat sich bei der Ausschreibung gegen zehn andere Werften aus Deutschland und den Niederlanden durchgesetzt.

Mit der Beluga II wird Greenpeace Umweltsünder unter Druck setzen und öffentlich anprangern, sagt Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von Greenpeace. Ob Überfischung der Meere, Schiffssicherheit oder die atomare und chemische Verschmutzung der europäischen Küstengewässer, unser neues Schiff hat viel zu tun.

Der Motorsegler ist an die Bedürfnisse von Greenpeace angepasst. Die Bauweise erlaubt den einfachen Austausch von Ausrüstungs-Containern für verschiedene Aufgaben. Damit ist es möglich in Küstennähe Schifffahrtsrouten zu überwachen, in Häfen Besucher über den Schutz der Meere zu informieren oder auf Flüssen Wasserproben zu ziehen und zu analysieren.

Der Zweimaster ist in der Lage, das Wattenmeer, alle Küstengewässer und sämtliche schiffbaren Flüsse Europas zu befahren. Nähert sich das Schiff einer Brücke, werden die Masten umgeklappt. Der Segler ist eine moderne Entwicklung, folgt aber in seinen Konstruktionslinien den alten holländischen Plattbodenschiffen. Dieser Schiffstyp wurde speziell für das Befahren des Wattenmeers entwickelt.

Daten der Beluga IILänge über alles28,40 MeterBreite5,60 MeterTiefgang1,40 MeterVerdrängung115 TonnenHauptmaschine243 KilowattMax. Geschwindigkeit12 KnotenBesatzung4 Personen

 

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