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Greenpeace Schiff "Esperanza" bei einem Protest gegen die Lafayette Mine auf der Insel Rapu Rapu, August 2006
© Gavin Newman / Greenpeace

Kampagnen, Struktur, Bilanz, Erträge und Aufwendungen

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Greenpeace hat 2006 mit Ihrer/Eurer Hilfe eine Menge erreicht. Dank der vielen Spenden konnten wir auch im vergangenen Jahr weltweit handeln.

Greenpeace schützt das Klima, denn der Klimawandel ist das drängendste Problem unserer Zeit. Noch können wir selbst mitbestimmen, wie stark er unser Leben und das unserer Kinder beeinflussen wird. Greenpeace arbeitet deshalb schwerpunktmäßig zum Klimaschutz und fordert von der Bundesregierung, ebenfalls tätig zu werden und den Anteil deutscher Treibhausgase bis 2020 um 40 Prozent zu senken. Gemeinsam können wir so dem Kohle-und Atomstrom eine Absage erteilen!

Greenpeace schützt Meere und Urwälder, denn beide spielen für die Stabilität des Klimas eine maßgebliche Rolle. Deshalb startet Greenpeace Ende 2005 für über ein Jahr mit dem Schiff Esperanza seine bisher längste Meeresexpedition. Bedrohungen durch Walfang, Überfischung, Chemiegifte und Müll werden dokumentiert und globale Meeresschutzgebiete eingefordert.

Greenpeace schafft Schutzgebiete: Über einen der größten Erfolge unserer Geschichte können wir uns Anfang 2006 freuen. Die Regierung von British Columbia in Kanada stellt 1,8 Millionen Hektar des kostbaren Great Bear-Regenwaldes, für den Greenpeace seit 1997 gekämpft hat, langfristig unter Schutz. Für den Amazonas-Urwald erreichen wir im Sommer eine Atempause. Nach vielen Greenpeace-Aktionen sagen Agrarfirmen und Soja-Händler zu, zwei Jahre keine Soja mehr zu beziehen, für die Regenwald gerodet wurde.

Greenpeace deckt Lebensmittelskandale auf: Im Sommer 2006 belegen Greenpeace-Tests erneut, dass Obst in deutschen Supermärkten stark mit giftigen Pestiziden belastet ist. Im September entdecken wir, dass ein Langkornreis von Aldi Nord Gen-Reis enthält, der weder für den Anbau noch für den menschlichen Verzehr zugelassen ist. Im November enttarnen Greenpeacer nach sechsmonatiger Recherche ein Netz illegaler Pestizidhändler.

Greenpeace Deutschland richtet sich internationaler aus: Durch die Globalisierung verlagert sich der Schwerpunkt der Umweltarbeit in Schwellenländer mit großen ökologischen Problemen. Da wir künftig mehr internationale Aufgaben übernehmen und Kampagnen in armen Ländern, zum Beispiel in Afrika, unterstützen wollen, haben wir beschlossen, das deutsche Büro neu zu strukturieren. Insgesamt sollen durch Einsparungen von rund drei Millionen Euro finanzielle Mittel für die internationale Kampagnenarbeit frei werden.

Ich möchte hier all jenen danken, die sich für Greenpeace unermüdlich ehrenamtlich einsetzen. Erst durch mehr als 558.000 Förderer, die uns im Jahr 2006 mit 39,1 Millionen Euro unterstützt haben, werden unsere Aktionen möglich. Bitte stärken Sie uns weiterhin den Rücken - damit Greenpeace auch in Zukunft weltweit viel bewegen kann.

Mit herzlichen Grüßen

IhreBrigitte BehrensGeschäftsführerin Greenpeace Deutschland

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