Skip to main content
Jetzt spenden
Greenpeace Schiff "Rainbow Warrior" mit Tauchern und Schlauchbooten auf der Nordsee-Offshore Tour, Juli 2002.
Jens Küsters / Greenpeace

Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert

Es gab Ausstellungen, Klettervorführungen, Schlauchbootfahrten (wenn der Veranstaltungsort am Wasser lag), Kinderschminken ... Und in Hamburg konnten die Besucher sogar in Überlebensanzüge steigen und sich auf dem Wasser treiben lassen. Sabine Falkenberg, Projektleiterin, beschreibt, wie sie die Geburtstagstour erlebt hat.

Online-Redaktion:Ausstellungen aufbauen, Schlauchboote zu Wasser lassen, Vorträge vorbereiten. Das Programm in jeder Stadt war voll. Wer hat das alles gemacht?

Sabine Falkenberg:Neben unserem Kernteam hatten wir auch ein tolles Auf- und Abbau-Team, das uns hervorragend unterstützt hat. Auch die Ehrenamtlichen aus den regionalen Greenpeace-Gruppen waren eine ganz große Hilfe. Ich bin beindruckt, dass so viele Menschen bereit sind, uns in ihrer Freizeit zu unterstützen: Sei es beim Auf- und Abbau, durch fachlich kompetente Vorträge, als kompetente Gesprächspartner für die Besucher, ihre freundliche und geduldige Unterstützug beim Klettern und Schlauchbootfahren.

Von den Gruppen wiederum gab es die Rückmeldung, dass es sie sehr gefreut hat, dass die Veranstaltung in ihrer Stadt stattgefunden hat. Das war sehr motivierend.

Und es haben natürlich viele hauptberufliche Kollegen aus Hamburg unser Organisationsteam unterstützt. Menschen aus den verschiedensten Arbeitsbereichen - wie zum Beispiel Aktivisten, Kampaigner und viele Kollegen aus dem Greenpeace Deutschland-Büro - haben mit ihren Fähigkeiten harmonisch ihren Teil zum Gelingen der Tour beigetragen.

Online-Redaktion:Was war besonders toll oder beeindruckend?

Sabine Falkenberg:Ich bin beeindruckt von der großen Hilfsbereitschaft, dem Engagement und der Freude, die wir von den Ehrenamtlichen in allen sieben Städten erfahren haben.

Ich war auch beeindruckt von dem unglaublich positiven Feedback der Besucher. Sei es, dass sie ihre Rückmeldung sofort und unmittelbar gaben oder im Anschluss an unseren Besuch per E-Mail, Anruf, Brief, Foto, die ihren begeisterten Besuch dokumentierten - die Formen waren unglaublich vielfältig! Wir haben selbstgemalte und gebastelte Glückwünsche erhalten, die eine wahre Freude sind.

Schön ist auch, dass die Idee, Greenpeace zu den Menschen zu bringen, grundsätzlich so gut funktioniert hat! Sowohl bei den Erwachsenen als auch bei den Kindern. Bei den Besuchern und bei den ehrenamtlichen Gruppen kam es sehr gut an, dass so viele hauptberufliche Kollegen in den Städten dabei waren. Viele Besucher haben sich freudig darüber geäußert, dass wir zu ihnen in die Nähe gereist sind und sie damit die Gelegenheit hatten, hinter die Kulissen von Greenpeace bei sich zu Haus zu blicken.

Es gab viele leuchtende Kinderaugen und strahlende Gesichter nach dem Schminken, Bannermalen, Buttonsmachen, Schlauchbootfahren und Klettern.

Online-Redaktion:Hast Du auch etwas Neues über Greenpeace gelernt?

Sabine Falkenberg:Ich habe erfahren, welch großes Maß an Zusammenhalt, Verlässlichkeit und Wissen es gibt. Und dass es doch mehr Menschen gibt als ich dachte, die bereit sind, sich für den Umweltschutz zu organisieren und zu engagieren - und das in allen Altersklassen!

Und ich habe erfahren, dass es auch für Greenpeace intern gut war, sozusagen eine bereichsübergreifende Veranstaltung zu machen. Dass die unterschiedlichen Experten nicht nur für ihr Thema arbeiten, sondern alle gemeinsam Greenpeace darstellen.Und wann reden wir sonst über unsere Erfolge und die Vielfalt unserer Arbeit? Die Rückmeldung von einigen Kollegen war, dass das auch für sie sehr motivierend war.

Online-Redaktion:Gab es bestimmte Faktoren, die es manchmal besonders herausfordernd gemacht haben?

Sabine Falkenberg:Die unterschiedlichen räumlichen Begebenheiten, die wir durchplanen mussten. Und natürlich das Wetter: Ein Faktor, den wir leider nicht beeinflussen konnten. Wir kamen mehrmals bei grauem Himmel an unserem Veranstaltungsort an, haben bei Nieselregen aufgebaut - und am nächsten Tag bei strahlendem Wetter die Veranstaltung durchgeführt. Gutes Wetter macht die Outdoor-Aktionen einfacher und motiviert mehr Besucher. Das wäre bei schlechterem Wetter eine größere Herausforderung gewesen.

Online-Redaktion: Und privat? Was ist Dir da wichtig?

Sabine Falkenberg: Mein Mann, meine Freunde, meine Familie UND mein Beruf, der mich ausfüllt und mir viel Freude macht! Ich reise gern und viel und ich überzeuge Menschen gern, dass Freude an (Natur-) Schönheit, deren Erhalt und ein gutes Leben hervorragend mit einer ökologisch korrekten Haltung zusammenpassen. Ich mag schöne Stimmen, die gut vorlesen können und das virtuose Spiel mit Sprache. Ich schlage oft und gern die Brücke zwischen Hardcore-Ökos und Normalos.

Mehr zum Thema

Greenpeace-Chef Roland Hipp und Kai Pflaume bei Postcode Lotterie Veranstaltung

Postcode Lotterie verstärkt Engagement für Greenpeace Deutschland

  • 23.06.2022

Die Postcode Lotterie fördert schon seit einigen Jahren Greenpeace-Niederlassungen mit Spenden. Nun verstärkt sie ihr Engagement in Deutschland.

mehr erfahren
Polizist vor Maisfeld, Aktion zu genmanipuliertem Mais

Zum Tod Martin Langers

  • 11.03.2022

Martin Langer hat viele Jahre unsere Proteste und Aktivitäten mit der Kamera begleitet. Wir trauern um den engagierten Fotografen, der unerwartet im Alter von 65 Jahren verstarb.

mehr erfahren
Greenpeace International Executive Director Jennifer Morgan

Signal für eine andere Klimaaußenpolitik

  • 09.02.2022

Jennifer Morgan, wird bei Annalena Baerbock Sonderbeauftragte für Klimaaußenpolitik und hat dafür ihr Amt als internationale Greenpeace-Geschäftsführerin niedergelegt.

mehr erfahren
Raschid Alimow

Trauer um Rashid Alimov

  • 18.12.2020

Unser Kollege Rashid ist im Krankenhaus an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung verstorben – eine Nachricht, die uns schwer trifft. Unsere Gedanken sind bei Familie und Freunden.

mehr erfahren
Martin Kaiser und Roland Hipp, geschäftsführende Vorstände von Greenpeace

„Was für ein Jahr!“

  • 17.12.2020

Corona, Klimakrise, Waldbrände: 2020 war schlimm. Ein Wort zum Ende dieses außergewöhnlichen Jahres von Martin Kaiser und Roland Hipp, geschäftsführende Vorstände von Greenpeace.

mehr erfahren
Maedchen umarmt Weltkugel

Nachhaltige Bildung kostet

  • 01.12.2020

Nachhaltigkeit als Bildungsziel ist längst beschlossen. Doch um das auch im Schulwesen zu verankern, braucht es Geld. Eine neue Studie rechnet vor, wie das aussehen kann.

mehr erfahren