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2012: Die Modekette Zara hat Besuch von Greenpeace. Der Grund: Die Chemikalien der Textilindustrie verseuchen Gewässer in China.
© Gordon Welters/Greenpeace

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Bei der Effizienz hapert es. Und es stammen noch rund zwei Drittel des Stroms aus schmutzigem und gefährlichem Atom- und Kohlestrom. Die Betreiber von Atom- und Kohlekraftwerken suchen mit ihren politischen Helfern weiterhin ihren Vorteil und blockieren an vielen Stellen. Doch die Energiewende und der Schutz des Klimas brauchen Pioniere und Macher, keine Blockierer. Der Bundestagswahlkampf im nächsten Jahr wird zeigen, wer auf welcher Seite steht.

Die Auswirkungen des Klimawandels haben mit Hurrikan Sandy erstmals die Ostküste der USA und New York schwer getroffen. Auch Haiti und Kuba mussten unter dem Sturm leiden. Die Verluste durch die Folgen des Klimawandels sind zu hoch, betont Behrens. Der Schutz des Klimas bleibt die größte Herausforderung. Greenpeace muss sich als unabhängige Organisation dafür einsetzen, die Öl- und Kohlelobby zurückzudrängen. Daher wollen die Umweltschützer besonders die Arktis, eine der letzten unberührten Regionen der Erde, vor der Ausbeutung durch die Ölindustrie schützen. Greenpeace wird weltweit noch stärker zusammenarbeiten, um mit Kampagnen Druck für Lösungen zu erzeugen.

Erfolgreich durch stärkere internationale Zusammenarbeit

Besonders erfolgreich lief die internationale Zusammenarbeit der weltweiten Greenpeace-Büros mit der Detox-Kampagne. Greenpeace hatte belegt, wie gefährliche Textilchemikalien vor allem durch Fabrikabwässer in Herstellungsländern und durch Waschen im Absatzland in die Gewässer gelangen. Proteste von Greenpeace-Aktivisten in Geschäften vieler Länder und zahlreiche Web-Aktivitäten führten dazu, dass elf große Modemarken gesundheits- und umweltschädliche Chemikalien bis zum Jahr 2020 aus ihrer Produktion verbannen werden.

Ein weiterer Schwerpunkt von Greenpeace war auch dieses Jahr der Schutz der heimischen Wälder, derzeit vor allem in Bayern und Niedersachsen. Im Jahr 2007 beschloss die Bundesregierung, zehn Prozent der öffentlichen Wälder unter Schutz zu stellen. Derzeit ist es etwa ein Prozent. Bis diese Vorgabe umgesetzt ist, setzt sich Greenpeace für einen Einschlagstopp für öffentliche Buchenwälder ein, die älter als 140 Jahre sind. Greenpeace unterstützt zudem die Pläne, neue Nationalparks einzurichten.

Die Zahl der Greenpeace-Förderer und die Spenden sind im Jahr 2012 nach ersten Schätzungen gestiegen, auf voraussichtlich 588.000 Förderer (2011: 580.353) und etwa 52 Millionen Euro (2011: 48,9 Millionen). Der geprüfte Jahresabschluss wird im Sommer 2013 vorliegen.

  • 14. Mai 2012: Greenpeace-Aktivisten protestieren an der Ankerkette der "Clipper Hope" gegen Uraldzerstörung in Amazonien für Roheisen

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