- Nachricht
Archiviert | Inhalt wird nicht mehr aktualisiert
Die Jury hat entschieden: Manuel Bauer, Dmitrij Leltschuk und Uwe H. Martin heißen die Gewinner des Greenpeace Photo Awards 2014. Sie haben mit ihren umweltrelevanten Projekten überzeugt - jetzt können sie ihre Fotoreisen planen. Denn mit den zwei Jurypreisen und dem Publikumspreis wurden keine fertigen Bildreportagen ausgezeichnet, sondern vielversprechende Konzepte.
Die Gewinner
Uwe H. Martin wird in Indien eine Fotoreportage mit investigativen Recherchen verbinden. Dort zeigt er den Alltag von krebskranken Landarbeitern. Martin dokumentiert die Folgen der chemischen Landwirtschaft und sucht nach Alternativen.
Dimitrij Leltschuk beschäftigt sich mit Eisbären in Tschukotka im Osten Sibiriens. Der Klimawandel treibt sie immer näher an menschliche Siedlungen heran. Dabei geraten Menschen und Tiere in Konflikt. Leltschuk will einen Jäger begleiten, der beide Seiten schützen soll.
Um die Folgen des Klimawandels geht es auch beim Gewinner des Publikumspreises. Die Bewohner eines tibetischen Dorfs haben durch die globale Erwärmung ihre Lebensgrundlage verloren – sie müssen ihr Dorf an anderer Stelle neu aufbauen. Manuel Bauer wird den Umzug fotografisch dokumentieren.
Die Preise
Die deutschen Fotografen Uwe H. Martin und Dmitrij Leltschuk, Gewinner des Jurypreises, unterstützt Greenpeace jeweils mit einem Kostenzuschuss von 10.000 Euro; der Schweizer Manuel Bauer erhält 8.000 Euro.
Für die Jury war die Entscheidung sicher nicht leicht: Über hundert Bewerber reichten ihre Konzepte ein, acht Fotografen wurden nominiert. Sie alle präsentierten spannende Projekte. Die Fotoreportagen der Jurypreis-Gewinner werden 2015 in der Zeitschrift GEO, Medienpartner des Awards, veröffentlicht. Die Arbeit von Publikumspreis-Sieger Bauer erscheint im Greenpeace Magazin.
Jurymitglieder waren Ruth Eichhorn (Leiterin der GEO-Bildredaktion), Peter Pfrunder (Direktor der Fotostiftung Schweiz) und Ingo Taubhorn (Kurator Deichtorhallen Hamburg). Ziel des Greenpeace Photo Award ist es, mit den entstehenden Fotoreportagen die Folgen der globalen Umweltzerstörung aufzuzeigen. Die Begründungen der Jury sind hier zu finden.