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Japanische Flagge

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Land und Wirtschaft

Die japanische Wirtschaft ist sehr effizient und ihre Stärken liegen vor allem im internationalen Handel und der Hochtechnologie. Der Export im Jahr 2003 betrug 363 Milliarden Euro. Nach wie vor liegt Japan auf Platz 3 der exportstärksten Länder hinter Deutschland auf Platz 1 und den USA auf Platz 2.

Eine gute Zusammenarbeit zwischen Staat und Industrie, eine traditionell ausgeprägte Arbeitsdisziplin, die Beherrschung von Hightech, ein großes Augenmerk des Staates auf Ausbildung und eine Steigerung der Produktivität durch Automatisierung haben Japan binnen kurzer Zeit hinter den USA und der EU zur drittgrößten Wirtschaftsmacht der Welt gemacht.

Da das Inland vor allem aus zerklüfteten Bergmassiven besteht, sind nur 15 Prozent der Landfläche Japans kultivierbar. Trotzdem versorgt sich das Land etwa zur Hälfte selbst mit Nahrungsmitteln und produziert beim Reis sogar einen kleinen Überschuss. Die japanische Landwirtschaft ist hoch subventioniert und durch Importzölle geschützt.

Japan ist das erdbebenreichste Land der Erde. Im Jahresdurchschnitt werden rund 1.500 Beben registriert. Dennoch setzt Japan auf Atomkraft und hat mittlerweile 54 Atomkraftwerke und fünf Wiederaufarbeitungsanlangen in Betrieb. Der größte Atomunfall des Landes ereignete sich 1999 in Tokaimura. Dort kam es zu einer unkontrollierten Kettenreaktion mit hoher Strahlung. Zwei von drei schwer verstrahlten Arbeitern starben eines qualvollen Todes und mehrere hundert Menschen aus der Umgebung wurden verstrahlt.

Geographie und Politik

  • Fläche: 377.837 Quadratkilometer
  • Einwohnerzahl: 127,6 Millionen
  • Hauptstadt: Tokio
  • Amtssprache: Japanisch
  • Staatsform: Parlamentarische Demokratie

Land und Wirtschaft

Die japanische Wirtschaft ist sehr effizient und ihre Stärken liegen vor allem im internationalen Handel und der Hochtechnologie. Der Export im Jahr 2003 betrug 363 Milliarden Euro. Nach wie vor liegt Japan auf Platz 3 der exportstärksten Länder hinter Deutschland auf Platz 1 und den USA auf Platz 2.

Eine gute Zusammenarbeit zwischen Staat und Industrie, eine traditionell ausgeprägte Arbeitsdisziplin, die Beherrschung von Hightech, ein großes Augenmerk des Staates auf Ausbildung und eine Steigerung der Produktivität durch Automatisierung haben Japan binnen kurzer Zeit hinter den USA und der EU zur drittgrößten Wirtschaftsmacht der Welt gemacht.

Da das Inland vor allem aus zerklüfteten Bergmassiven besteht, sind nur 15 Prozent der Landfläche Japans kultivierbar. Trotzdem versorgt sich das Land etwa zur Hälfte selbst mit Nahrungsmitteln und produziert beim Reis sogar einen kleinen Überschuss. Die japanische Landwirtschaft ist hoch subventioniert und durch Importzölle geschützt.

Japan ist das erdbebenreichste Land der Erde. Im Jahresdurchschnitt werden rund 1.500 Beben registriert. Dennoch setzt Japan auf Atomkraft und hat mittlerweile 54 Atomkraftwerke und fünf Wiederaufarbeitungsanlangen in Betrieb. Der größte Atomunfall des Landes ereignete sich 1999 in Tokaimura. Dort kam es zu einer unkontrollierten Kettenreaktion mit hoher Strahlung. Zwei von drei schwer verstrahlten Arbeitern starben eines qualvollen Todes und mehrere hundert Menschen aus der Umgebung wurden verstrahlt.

Geographie und Politik

  • Fläche: 377.837 Quadratkilometer
  • Einwohnerzahl: 127,6 Millionen
  • Hauptstadt: Tokio
  • Amtssprache: Japanisch
  • Staatsform: Parlamentarische Demokratie

Natur und Umwelt

Japan ist zu rund 75 Prozent mit schwer zugänglichen Bergwäldern bedeckt. Aufgrund der Nord-Süd-Ausdehnung des Landes ist das Klima jedoch sehr unterschiedlich. Die Inselkette erstreckt sich von der kalt-gemäßigten Klimazone in Hokkaido, mit kalten und schneereichen Wintern, bis in die Subtropen in Okinawa.

Verglichen mit der Enge des Lebensraums findet sich in Japan dennoch eine Vielzahl von Arten. Durch die Position als vorgelagerte Inselgruppe hat sich eine zwar mit Kontinentalasien verwandte, aber doch eigenständige Flora und Fauna entwickelt.

Umweltgesetzgebung, Umweltforschung und Umwelttechnologie stoßen in der japanischen Bevölkerung auf reges Interesse. Recycling wird von japanischen Industrieunternehmen mittlerweise als ein innovatives Feld betrachtet. Null-Emissionen-Projekte im Automobilbau treiben in letzter Zeit sogar die Entwicklung neuer Fahrzeugkonzepte voran.

Abseits beim Walfang

Japan und Walfang - man könnte meinen, das gehöre zusammen. So redet die Walfang-Lobby von alter Tradition und von Walfleisch als Nationalgericht. Japan beharrt auf dem Recht, alle natürlichen Ressourcen nutzen zu können.

Doch mit Tradition hat das nichts zu tun. So findet die Waljagd in der Antarktis beispielsweise erst seit 1934 statt. Und nur noch vier Prozent der japanischen Bevölkerung geben an, regelmäßig Walfleisch zu konsumieren.

Infolge neuerer weltweiter Proteste gegen den Walfang sind mittlerweile die beiden Fischereifirmem Nissui und Gortons aus dem Geschäft mit den toten Walen ausgestiegen. Andere beteiligte Firmen sind ihrem Beispiel gefolgt. Zeit auch für Japan, sich aus dem blutigen Geschäft zurückzuziehen!

Und noch einmal Abseits

In Japan gibt es noch die Todesstrafe und im Jahr 2004 wurden zwei Männer im Geheimen durch den Strang hingerichtet. Mindestens 61 Gefangene saßen 2004 im Todestrakt ein. Todestraktinsassen werden meist in Einzelhaft gehalten und unterliegen in ihren Kontakten massiven Einschränkungen.

Die japanischen Asylanerkennungsverfahren entsprachen laut Amnesty International nicht den internationalen Standards. Beispielsweise reisten japanische Behördenvertreter in Begleitung türkischer Polizei in die Türkei. Dort überprüften sie die Familien von Personen, die in Japan Asyl beantragt hatten. Ein solches Vorgehen gefährdet die Asylbewerber und deren Familien, weil so den türkischen Behörden Informationen über einzelne Asylanträge bekannt werden.

Besonderheiten

Die Außenpolitik Japans lässt sich teilweise als Scheckbuchdiplomatie bezeichnen. So versucht Japan, Mehrheiten zugunsten seines Walfangs in der Internationalen Walfangkommission dadurch zu verschieben, dass es Entwicklungsländern umfangreiche monetäre Hilfe in Aussicht stellt.

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