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Rainbow Warrior G8 Forests Protest
© Greenpeace / Vadim Kantor

Globalisierungskritiker gegen G8 Staaten

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Mit einem ersten Protestmarsch von rund 5000 Globalisierungskritikern durch Lausanne begann am Donnerstag der dreitägige Anti-Gipfel zum Treffen der G8-Staaten am Sonntag in Evian, Frankreich. Der Gipfel für eine andere Welt selber findet in Annemasse statt. Er will ein Gegengewicht zu den Themen der acht großen Industriestaaten schaffen und Alternativen zu deren Programm anbieten.

"Wir sind gegen die Politik der G8 und gegen eine Instanz, die sich als Direktorium der Welt betrachtet", sagte Bernard Pinaud, Generalsekretär der französischen Dritte-Welt-Gruppe CRID, anlässlich der Eröffnung des Anti-Gipfels, an dem auch Greenpeace und Attac teilnehmen. Auf der Tagesordnung stehen Themen wie nachhaltige Entwicklung und die Reform von internationalen Institutionen wie der Weltbank.

Greenpeace-Sprecher Bruno Rebelle führt drei Tatsachen an zum Beweis, dass die Welt auf dem Kopf stehe: "Einen Euro am Tag haben zwei Milliarden Menschen auf der Erde zum Leben. Mit zwei Euro am Tag wird im Durchschnitt jede europäische Kuh von der EU subventioniert. Drei Euro am Tag zahlt jeder US-amerikanische Bürger für das Militärbudget der USA". Die Vorschläge des Anti-Gipfels zur globalen Entwicklung sollen am Montag in Evian dem französischen Präsidenten Chirac überreicht werden.

Zum Foto: Greenpeace-Schiff Rainbow Warrior protestiert beim G8-Gipfel 2000 in Port Naha, Japan, gegen illegale Abholzung.

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