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Klimakrise: jetzt handeln!

Wir müssen die Erderhitzung bei 1,5 Grad stabilisieren: Nur so lässt sich die Klimakatastrophe abwenden und der Planet lebenswert erhalten. Das von der Bundesregierung am 20. September vorgestellte Klimapaket reicht nicht, um dieses Ziel zu erreichen. Greenpeace fordert wirksame Maßnahmen - mit Nachdruck.

Aktuelle Entwicklungen finden Sie hier:

Klimakrise: jetzt handeln!

266

11:50
07. Oktober 2019

Klimaproteste auf den Philippinen

Greenpeace-Aktivisten protestieren auf den Philippinen in Batangas vor einer Raffinerie von Shell gegen die Klimazerstörung durch Ölverfeuerung. An verschiedenen Orten auf der Welt haben auch dieses Wochenende wieder Klimaproteste stattgefunden.

264

11:23
07. Oktober 2019
Dvinsky-Urwald in der Region Arkhangelsk Russland

Erfolg: 300.000 Hektar Dvinsky-Urwald in Russland unter Schutz

Im europäischen Russland sind jetzt zwischen Nord-Dvina und dem Fluß Pinega  300.000 Hektar ursprünglicher Wald unter Schutz gestellt worden. Das Naturschutzgebiet „Dvinsky-Urwald“ liegt in der Region Arkhangelsk. Greenpeace Russland hatte 20 Jahre für den Schutz des ursprünglichen Kleinodes gekämpft.

262

22:30
01. Oktober 2019
Greenpeace-Aktivisten mit brennender Weltkugel vor brasilianischer Botschaft in Berlin

Zum Staatsbesuch von Salles: Protest bis spät am Abend

Von 9 bis 19 Uhr blieben die Greenpeace-Aktivisten gestern dem brasilianischen Umweltminister Ricardo Salles auf den Fersen. Vom Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit folgten sie ihm zum Umweltministerium und zur brasilianischen Botschaft. Greenpeace kritisiert, dass die jetzige Regierung Brasiliens die Zerstörung des Amazonas-Regenwalds vorantreibt.

260

09:44
01. Oktober 2019
„Don't destroy the Amazon“ steht auf einem viereinhalb Meter hohen runden Banner. Damit protestieren Greenpeace-Aktivisten heute gegen das Treffen von Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) mit Brasiliens Umweltminister Ricardo Salles.

Kein Handel mit Klimazerstörung!

„Don't destroy the Amazon“ – „Zerstört nicht den Amazonas!“ steht auf einem viereinhalb Meter hohen runden Banner. Damit protestieren Greenpeace-Aktivisten heute gegen das Treffen von Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) mit Brasiliens Umweltminister Ricardo Salles. Sie kritisieren, dass durch die deutsche Zustimmung zum Mercosur-Abkommen die brasilianische Rindfleischindustrie und somit letztendlich die Zerstörung des Amazonas subventioniert wird.

258

13:51
30. September 2019

„Der Amazonas brennt aus wirtschaftlichem Interesse“

Thomas ist Aktivist bei Greenpeace und wütend. Heute steht er vor dem Haus der Wirtschaft in Berlin, um mit anderen dagegen zu protestieren, dass Deals auf Kosten des Regenwaldes gemacht werden. Denn heute trifft sich der brasilianische Umweltminister Ricardo Salles mit Vertretern der deutschen Wirtschaft, um die weitere Zusammenarbeit zu besprechen.

256

12:17
30. September 2019
Braunkohle-Kraftwerk Niederaussem von RWE

Raus aus der Kohle bis 2030

Der Energiekonzern RWE hat heute angekündigt, bis zum Jahr 2040 europaweit CO2-neutral zu werden. „Europas größter CO2-Verschmutzer übernimmt mit dieser Ankündigung keine Verantwortung für die Klimakrise", kommentiert Karsten Smid, Greenpeace-Experte für Energie. "Im Jahr 2040 wird in Europa längst kein Braunkohlekraftwerk mehr laufen, dafür werden die europäischen Klimaziele und die schnell steigende Wirtschaftlichkeit der Erneuerbaren sorgen. Statt eines absehbar überholten Ziels braucht RWE einen Ausstiegspfad aus der Kohle, der im Einklang mit den Pariser Klimazielen steht. Dazu müssen alle europäischen Kohlekraftwerke des Konzerns schrittweise bis spätestens 2030 vom Netz."

254

10:30
30. September 2019

No Deals with Climate-Criminals

„Keine Geschäfte mit Klimaverbrechern!“ – das fordern jetzt Greenpeace-Aktivist*innen vor dem Haus der Wirtschaft in Berlin. Sie protestieren damit gegen das Treffen des brasilianischen Umweltministers Ricardo Salles mit Vertretern der deutschen Wirtschaft. Denn obwohl der Amazonas brennt, wirbt Brasiliens Umweltminister für Handelsabkommen wie Mercosur, die industrielle Interessen über Klimaschutz stellen.

252

09:41
28. September 2019

Klimaproteste auf der ganzen Welt

Auch an diesem Freitag haben weltweit wieder hunderttausende Menschen für mehr Klimaschutz protestiert. In Russland, wo Massenproteste verboten sind, finden sich in 30 Städten Kleinst-Grüppchen zusammen. In Indien, Italien, Südkorea oder Kanada kommt es hingegen zu Massendemonstrationen.

250

13:34
26. September 2019

Absurde Diskussion über Klimapaket der Bundesregierung

Aus der Bundestagsdebatte über das unzureichende Klimapäckchen, das die Regierung letzten Freitag präsentiert hat, twittert Greenpeace-Energie-Experte Andree Böhling: „ Völlig absurd!  Der Bundestag debattiert über ein Kohleausstiegsgesetz, das gar nicht vorliegt, von Peter Altmeier verschleppt wird und das erst im November ins Kabinett gehen soll.“ Das ist viel zu spät.

248

14:00
25. September 2019
Hochwasser in den Gassen von Venedig

IPCC- Sonderbericht: Meeresspiegel steigt schneller als erwartet

Die Klima-Wissenschaftler des UN-Klimarates warnen in ihrem Sonderbericht vor schneller schmelzenden Polkappen, Ozeanversauerung und immer rascher steigendem Meeresspiegel. Fluten werden zunehmen, die Schäden durch Hochwasser steigen. Auch die Zahl der Klimaflüchtlinge wird zunehmen, warnen die Experten. Was der Anstieg des Meeresspiegels zum Beispiel für Hamburg bedeutet, erklärt Karsten Smid, Klima-Experte von Greenpeace, im Interview.

246

12:49
25. September 2019
Waldsterben im Harz

Waldgipfel: Was der Wald braucht

Der Zustand des deutschen Waldes ist besorgniserregend. Damit befasst sich der gerade stattfindende Waldgipfel von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner. Doch ihr gehe es mehr um Holzproduktion als um gesunde Wälder, meint der Förster Peter Wohlleben im Interview. Darin erklärt er auch, was der Wald jetzt wirklich braucht.

242

09:15
25. September 2019
"How dare you" ans Bundeskanzleramt in Berlin projeziert

Projektion am Kanzleramt — „How Dare You“

Klimaprotest in der Morgendämmerung: In Anspielung auf die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg projizieren Greenpeace-Aktivistinnen und Aktivisten heute früh in großen Leuchtbuchstaben „How dare you!“ („Was fällt euch ein!“) auf die Fassade des Kanzleramtes. Damit kritisieren sie einmal mehr die schwachen Klimapläne der Bundesregierung. Dort soll heute die Zukunft der deutschen Klimapolitik beschlossen werden. #NotMyKlimapaket

244

00:47
25. September 2019

Protest gegen Bolsonaro

Bolsonaro ist mit dafür verantwortlich, dass in Brasilien der Regenwald brennt. Aber in New York bei der UN-Generalversammlung will sich der brasilianische Präsident doch glatt als Regenwaldschützer präsentieren. Nicht mit Greenpeace! 

240

11:05
24. September 2019
Waldsterben im Harz

Wege aus der Waldkrise

Dürre, Insektenbefall, Brände: Dem Wald in Deutschland geht es nicht gut. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) plant, Gelder in die Aufforstung zu stecken. „Wenn wir den Wald als wichtigsten CO2-Speicher in Deutschland erhalten wollen, darf die Forstwirtschaft die folgenschweren Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen“, sagt Christoph Thies, Greenpeae-Experte für Wälder. „Statt weiter auf intensive Holzwirtschaft mit künstlichen Forsten zu setzen, brauchen wir widerstandsfähige, naturnahe Wälder. Doch Ministerin Klöckner will eine Wiederaufforstung mit Millionen aus dem Klimafonds unterstützen. Das dient weniger dem Klimaschutz, sondern hilft vor allem den Waldeigentümern, ihren selbstverschärften finanziellen Schaden gering zu halten.“

238

23:25
23. September 2019
Martin Kaiser, Greenpeace-Geschäftsführer

Nach der UN-Rede von Angela Merkel: „Da sprach eine Doppelgängerin“

„Vor den Vereinten Nationen sprach heute offenbar eine Doppelgängerin der Kanzlerin. Die wahre Angela Merkel tut das Gegenteil dessen, was sie in New York anmahnte: Mit dem unzulänglichen Klimaplan von letzten Freitag überhört sie den Weckruf der Klima-Demonstranten.“ So  kommentiert Greenpeace-Geschäftsführer Martin Kaiser die Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel beim UN-Klimagipfel in New York. Und urteilt: „Angela Merkels Rede war so überflüssig wie das CO2 ihres Atlantikflugs.“

236

22:13
23. September 2019

"Sie können sich nicht mehr verstecken!" – Rede von Greenpeace-Chefin Jennifer Morgan

"Es gibt nirgendwo mehr einen Platz, an dem Sie sich verstecken können — wir beobachten Sie!“ Auch Jennifer Morgan, Geschäftsführerin von Greenpeace International, redet auf dem Klimagipfel der Vereinten Nationen. Ihr Fazit: Das ist alles noch viel zu wenig Klimaschutz. Ein Interview mit Jennifer Morgan auf Deutschlandfunk.

234

19:54
23. September 2019

Greta Thunberg auf UN-Klima-Gipfel: "Wie könnt ihr es wagen?"

"Wie könnt ihr es wagen, weiterzumachen wie bisher?" ruft Greta Thunberg den Delegierten der Welt zu. Eindrücklich und wütend fordert sie auf dem Klimagipfel in New York Klimaschutzmaßnahmen, die zukünftigen Genrationen eine Chance auf ein gutes Leben auf dieser Erde ermöglichen. "Veränderung wird kommen. Ob ihr es wollt oder nicht."

232

15:01
23. September 2019

Greenpeace Geschäftsführer Martin Kaiser fordert: Klimapaket zurücknehmen

„Angela Merkel wird dieses Eckpunktepapier bei dem heute in New York stattfindenden UN-Klimagipfel nicht als Erfolg verkaufen können. Ich fordere die Kanzlerin auf, das Klimapaket von letztem Freitag zurückzunehmen  und ... ein neues auszuarbeiten“, sagt Martin Kaiser, Geschäftsführer von Greenpeace eben auf der Pressekonferenz der Umweltverbände zum Klimapaket in Berlin.

230

12:47
23. September 2019

Jetzt Live-Übertragung der Pressekonferenz der Umweltverbände

Die Umweltverbände kommentieren gemeinsam das Maßnahmenpäckchen der Bundesregierung zum Klimaschutz. Die Pressekonferenz wird hier live übertragen.

226

00:30
23. September 2019

Folgen der Klimakrise: Bis zu acht Meter könnte die Wassermarke künftig in Hamburg steigen

Greenpeace-Aktivisten und Aktivistinnen warnen vor einem erheblichen Anstieg des Meeresspiegels aufgrund der ungebremsten Klimaerhitzung: Am so genannten Wasserschloss in der historischen Hamburger Speicherstadt markierten sie mit einer Lichtprojektion die künftige Wasserlinie von fast acht Metern, die als Folge des klimabedingten Meeresspiegelanstiegs bei einer extremen Sturmflut zu erwarten ist.

228

23:00
20. September 2019

Weltweit mehr als 4 Millionen Menschen im Klimastreik

Fridays For Future meldet: Weltweit haben sich über 4 Millionen Menschen in 163 Ländern am Klimastreik beteiligt. 

224

16:10
20. September 2019

Alle fürs Klima: Hunderttausende streiken heute für den Umweltschutz

1,4 Millionen Menschen haben laut Fridays For Future heute in ganz Deutschland zusammen für den Klimaschutz demonstriert, rund 70.000 in Köln, 100.000 in Hamburg und unglaubliche 270.000 in Berlin. 

222

14:36
20. September 2019
Greenpeace-Geschäftsführer Martin Kaiser

Kommentar zum Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung

Greenpeace-Geschäftsführer Martin Kaiser beurteilt die Eckpunkte des Maßnahmenprogramms: „Die Große Koalition kann keinen Klimaschutz. Union und SPD fehlen die moralische Verantwortung und der politische Mut, unsere Zukunft zu sichern. Auch nach monatelangen Verhandlungen liefert Kanzlerin Merkel lediglich ein Bündel Eckpunkte und Maßnahmen, das meilenweit hinter den Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaabkommen zurückbleibt, die viel zu hohen Emissionen weiter stagnieren lässt und selbst das schwache 2030er-Klimaziel der Bundesregierung krachend verfehlt.“ Den kompletten Kommentar lesen Sie hier.

220

13:47
20. September 2019

#NotMyKlimapaket: Ergebnis der Verhandlungen enttäuscht

Ein absurd niedriger CO2-Preis und keine Garantie, dass Deutschland seinen Beitrag zum 1,5°C-Ziel einhält? Das ist kein Klimaschutz, liebe Bundesregierung. Währenddessen geht der von Fridays For Future initiierte Klima-Streik in ganz Deutschland weiter – damit sich endlich etwas ändert.

218

13:03
20. September 2019
Klimademo in Berlin

+++ Jetzt: Wir sind in ganz Deutschland für den Klimaschutz auf der Straße! +++

Wirksamer Klimaschutz braucht weit größere Anstrengungen, als die Politik bereit ist aufzuwenden. Darum tragen Fridays For Future mit vielen anderen Umweltschützerinnen und -schützern heute an mehr als 500 Orten in Deutschland ihren Protest auf die Straße, auch in Berlin.

216

10:33
20. September 2019
Greenpeace-Geschäftsführer Martin Kaiser

"Im Klimaschutz überfordert": Kommentar zu den andauernden Verhandlungen der Bundesregierung

Die andauernden Verhandlungen zur Klimastrategie der Bundesregierung kommentiert Greenpeace-Geschäftsführer Martin Kaiser: „Die Große Koalition inszeniert vor den Augen Hunderttausender Klimabewegter ein unwürdiges Schauspiel. Die Länge der Verhandlungen soll offenbar über ihre Substanzlosigkeit hinwegtäuschen: Ein unkonkretes Eckpunktepapier lässt sich nicht als großen Wurf verkleiden. Ohne belastbare Maßnahmen, die verlässlich die von der Regierung zugesagten 300 Millionen Tonne CO2 einsparen, wird die vergangene Nacht zur Farce. Schon im November 2016 hat die Bundesregierung beschlossen, wie viel CO2 in Bereichen wie Verkehr, Energiewirtschaft oder Gebäudewärme bis 2030 gespart werden muss. Wenn fast drei Jahre später noch immer kein Plan vorliegt, mit welchen gesetzlichen Verpflichtungen diese Ziele sicher erreicht werden, dann zeigt die große Koalition damit, dass die Herausforderungen im Klimaschutz sie überfordern.“

214

16:08
19. September 2019
Klima-Banner vor dem Kanzleramt in Berlin

No More Pillepalle: Greenpeace-Protest vorm Kanzleramt

Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten demonstrierten heute zum Treffen der Koalitionsspitzen mit einem gut 200 Quadratmeter großen Fotobanner für weitreichende Entscheidungen im Klimaschutz. Das Banner vor dem Kanzleramt zeigt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die ihrer Parteivorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer „No More Pillepalle“ zuruft. „Nur mit einem klaren gesetzlichen Rahmen etwa für den Ausstieg aus Diesel, Benzin und der Kohle kann die Bundesregierung mit ihrer Klimapolitik schnell und verlässlich CO2 einsparen“, sagt Greenpeace-Klimaexpertin Lisa Göldner.

212

14:25
19. September 2019
Greenpeace-Geschäftsführer Martin Kaiser

"Die Bundesregierung steht vor einem Scherbenhaufen": Kommentar zum Entwurf des Klimaschutzprogramms 2030

Greenpeace-Geschäftsführer Martin Kaiser kommentiert den heute bekannt gewordenen Entwurf des Klimaschutzprogramms 2030:

„Kurz vor der Ziellinie fliegen die klimapolitischen Leerstellen der Bundesregierung auf. Jetzt ist unübersehbar, dass vor allem Unionsminister wie Andreas Scheuer nur mit Taschenspielertricks auf die Klimakrise antwortet. Die Maßnahmen schaffen nicht einmal die Hälfte der dringend nötigen CO2-Reduktion. Der Rest besteht aus Luftschlössern wie einem CO2-Preis und Milliardengeschenken an die Industrie, verkleidet als unwirksame Prämien. Wenige Stunden vor der entscheidenden Klima-Sitzung steht die Bundesregierung vor einem Scherbenhaufen.“

206

12:12
19. September 2019
Hände mit Pappschild "March now or swimm later" ragen aus dem Wasser

Klimastreik: 533 Städte melden Demonstrationen

In Deutschland meldet Klimastreik.org jetzt Demos in 533 Städten. Weltweit sind 2.500 Veranstaltungen in 150 Ländern geplant. Und immer noch werden es mehr. Kommen auch Sie zum Klimastreik am Freitag. Fordern Sie mit uns, mit den Jugendlichen von Fridays For Future und Hunderttausenden anderer: radikalen Klimaschutz jetzt. Damit die Klimakatastrophe noch abgewendet werden kann. Infos zu Greenpeace-Veranstaltungen in ihrer Nähe finden Sie hier und zu weiteren Demos in ihrer Nähe hier.

210

10:30
19. September 2019
Erschöpfte Feuerwehrmänner im brennenden Regenwald von Indonesien

Waldbrände in Indonesien weiten sich aus

Auch in Indonesien werden die Waldbrände im Regenwald immer schlimmer. Die außergewöhnliche Trockenheit und Hitze der letzten Wochen verschlimmert die Situation zusätzlich. Laut Regierungsangaben sind dieses Jahr bereits 328.722 Hektar Regenwald den Flammen zum Opfer gefallen; acht Provinzen des Landes mit einer Gesamtbevölkerung von 33,6 Millionen leiden unter dem giftigen Qualm. Das indonesische Gesundheitsministerium  meldet, in den Regionen Palangka Raya, Riau und Jambi seien aufgrund der Qualmbelastung  41.000 und in Zentral Kalimantan 170.000 Menschen mit Atemproblemen behandelt worden.

204

10:24
18. September 2019
Taifun-Überlebender mit Schild "Shell, Face the People" vor Shell-Zentrale in Manila/ Philippinen

Einsame Klimaproteste auf den Philippinen

Überlebende der letzten verheerenden Taifune auf den Philippinen halten Mahnwachen vor der Shell-Zentrale auf Manila ab. Seit zwei Tagen erinnern sie an die Verantwortung des Ölkonzerns für die Klimakrise, die auch zu immer mehr und immer heftigeren Wirbelstürmen führt.

202

13:05
16. September 2019
Greta Thunberg in New York

Greta Thunberg ruft zum Klimastreik auf

„Alle sollen sich am 20.September am Klimastreik beteiligen – Kinder und Erwachsene!“, twittert die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg aus New York. 150 Länder haben weltweit ihre Teilnahme zugesagt, in Deutschland sind mittlerweile Demos in über 400 Städten geplant. Kommen auch Sie! Hier finden Sie den Klimastreik in Ihrer Nähe.

200

11:26
16. September 2019

Verkehrsexpertin Marion Tiemann bei Anne Will

"Der Ernst der Lage wurde nicht verstanden!", sagte Greenpeace-Verkehrsexpertin Marion Tiemann gestern Abend bei Anne Will zu Verkehrsminister Andreas Scheuer (CDU). „Jahrelang wurde nur auf das Auto gesetzt. Es gibt keine wirklichen Alternativen für unsere Städte. Die Verkehrspolitik muss endlich den Menschen ins Zentrum stellen und nicht das Auto.“ Das Motto der Sendung war "Verzichten, verteuern, verbieten – muss Klimapolitik radikal sein?", weitere Gäste waren Elisabeth Raether, von der „Zeit", Cem Özdemir von den Grünen und Stefan Wolf vom Verband der Automobilindustrie.

Eine Zusammenfassung finden Sie hier, die gesamte Sendung können Sie in der ARD- Mediathek sehen.  

198

14:55
14. September 2019

Wow, Danke an alle! 25.000 Menschen waren heute in Frankfurt für die Verkehrswende auf der Straße

Unter dem Motto „Raus aus dem Verbrennungsmotor – Verkehrswende jetzt!“ haben heute mehr als 25.000 Menschen mit einer Fahrrad-Sternfahrt und Demonstration in Frankfurt protestiert. Vor den Toren der Internationalen Automobilausstellung (IAA) forderten die Demonstrierenden eine Verkehrswende, die die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaabkommens sicherstellt. Zu den Protesten hatte das Bündnis #aussteigen aufgerufen, in dem sich ADFC, BUND, Campact, Deutsche Umwelthilfe, Greenpeace, NaturFreunde Deutschlands und VCD engagieren. 

196

13:35
14. September 2019

+++ Jetzt: Verkehrswende-Demo vor der IAA in Frankfurt +++

Heute öffnet die Internationale Autoausstellung ihre Tore für Besucherinnen und Besucher. Tausende demonstrieren dort gerade vor dem Frankfurter Messegelände für eine schnelle Verkehrswende und eine saubere Zukunft.

194

09:07
14. September 2019

Programmhinweis: Greenpeace-Expertin Marion Tiemann bei "Anne Will"

Mit Gästen wie Cem Özdemir von den Grünen, Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und der Journalistin Elisabeth Raether diskutiert die Verkehrsexpertin die Frage "Verzichten, verteuern, verbieten – muss Klimapolitik radikal sein?": Sonntagabend um 21:45 Uhr in der ARD.

192

19:27
13. September 2019
Greenpeace-Campaigner Dr. Benjamin Stephan bei der IAA-Konferenz

Panel zur E-Mobilität auf der IAA: "Wir müssen raus aus Diesel und Benzin!"

"Wenn wir weiter alte Technologien wie Diesel fördern, kommen wir weder bei E-Mobilität noch beim Klimaschutz voran." Greenpeace-Verkehrsexperte Benjamin Stephan hinterfragte bei einer Podiumsdiskussion auf der IAA das derzeitige Verkehrssystem. 

190

13:05
13. September 2019
Klima-Protest an Brücke in Houston

Gegen schmutziges Öl: 14-stündige Protestaktion in Houston

14 Stunden Protest gegen die Ölindustrie: Am Donnerstag haben sich in Texas 22 Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten von der Fred-Hartman-Brücke abgeseilt. Sie überspannt den Houston Ship Channel, den Zugang zum zweitgrößten Seehafen der USA. Sie forderten Aktionen von Politik und Wirtschaft, um den schlimmsten Auswirkungen der Klimakatastrophe entgegenzusteuern: zum Beispiel mit einem kompromisslosen Ausstieg aus Öl- und Kohleverbrennung. 

188

13:19
12. September 2019

+++ Jetzt: Greenpeace Aktivist*innen protestieren bei BMW auf IAA gegen klimaschädliche SUVs

Die IAA 2019 ist eine Messe der Klimakiller! Kommen Sie am Samstag zur @iaademo und demonstrieren Sie mit uns für die Verkehrswende! #aussteigen

186

12:12
12. September 2019
Greenpeace-Aktivistinnen stehen mit "Klima-Killer"-Bannern auf SUVs auf IAA

+++ Protest auf IAA gegen Greenwashing der Autokonzerne +++

Während Konzernchefs der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) neue Elektromodelle vorstellen, klettern Aktivistinnen und Aktivisten von Greenpeace auf einige der zahlreichen gleichfalls ausgestellten Modelle mit Verbrennungsmotoren. Sie protestieren so gegen die klimaschädliche Modellpolitik auch der deutschen Autohersteller. Trotz der unübersehbaren Auswirkungen der Klimakrise präsentieren Hersteller auf der IAA weiter mehrheitlich Autos, die Benzin oder Diesel verbrennen. Nur etwa ein Viertel der in Frankfurt neu vorgestellten Pkw sind reine Elektroautos, die wenigsten davon so klein und leicht, dass sie sparsam mit Strom und Rohstoffen umgehen.

180

10:40
12. September 2019

Greenpeace-Kommentar zur Klima-Ansage der Kanzlerin bei der Generaldebatte im Bundestag

Martin Kaiser twittert: "Merkel will auf Marktkräfte beim Klimanotstand setzen. Damit hat sie aber bereits das 2020 Ziel krachend verfehlt! Nur mit einem Paket an Sofortmaßnahmen und Gesetzen sowie klaren Enddaten für Kohle, Gas  und Öl können Innovationskräfte in klimaverträgliche Richtung wirken." 

182

10:35
12. September 2019

Streiken Sie mit!

Gehen Sie zusammen mit Fridays for Future am 20. September auf die Straße: weitere Infos zum Klimastreik auf www.klima-streik.org.

184

10:31
12. September 2019

Pressekonferenz zum Hambacher Wald

Der Hambacher Wald ist bedroht: von RWE, vom Klimawandel — und auch von den Braunkohletagebauen. Greenpeace veröffentlicht heute die zweite Studie zum Zustand des Waldes.

176

09:20
12. September 2019

Aktion in Polen gegen Kohlefrachter dauert an

Aktivisten aus sieben Ländern haben die Nacht auf dem Verladekran im Hafen von Danzig verbracht. Kohle befeuert die Klimakrise, darum fordert Greenpeace, sie im Boden zu lassen. Machen Sie mit: #KeepItInTheGround! Unterschreiben Sie hier: http://act.gp/2ZOHA8x
 

174

11:14
11. September 2019
Greenpeace-Kletterer Am Kohle-Entladungsterminal in Danzig/Polen

Erneut Proteste gegen Kohlefrachter in Danzig/Polen

Greenpeace-Aktivisten aus sieben Ländern sind heute Morgen auf ein Verlade-Terminal im Hafen von Danzig/Polen geklettert und halten seitdem die Ladekräne besetzt. Damit protestieren sie zum zweiten Mal dagegen, dass die klimaschädliche Steinkohle aus Mosambik entladen wird. Bereits am Montag hatten Aktivisten und das Greenpeace-Schiff Rainbow Warrior gegen das Einlaufen des Kohlefrachters demonstriert. Am Abend desselben Tages hatte daraufhin die polnische Polizei das Schiff brutal gestürmt.

170

09:30
11. September 2019
brennender Amazonas-Regenwald

Update aus dem Amazonas: aktuell 108.931 Brandherde

In Brasilien brennt es immer noch an 108.931 Stellen. 54.282 der Feuer wüten im Amazonas-Regenwald. In der sich im Südosten anschließenden waldreichen Savanne Cerrado brennt es an 35.347 Stellen. Das meldet das brasilianische Instituts für Weltraumforschung INPE

172

19:42
10. September 2019
Greenpeace-Aktivisten im Schlauboot protestieren gegen Kohlefrachter im Hafen von Danzig/Polen

Massives Vorgehen gegen friedlichen Protest

Mit Knüppeln und Maschinengewehren drangen Polizisten am Montag, 9. September im Hafen von Danzig/Polen die Kabine der Rainbow Warrior ein und nahmen etliche Greenpeace-Aktivisten fest. Das zeigt jetzt veröffentlichtes Filmaterial. Das Greenpeace-Schiff hatte sich einem Kohlefrachter in den Weg gestellt. Aktivisten in Schlauchbooten hatten mit Farbe „Stop Coal“ auf die Bordwand des Frachters geschrieben. „Wir sind im Klimanotstand. Kohlestrom treibt uns direkt ins Klimachaos, und die polnische Regierung tut nichts dagegen“, begründet Paweł Szypulski, Programmdirektor von Greenpeace Polen die Aktion.

160

08:00
10. September 2019
Hinter einem Monster-SUV auf anderthalb Meter großen Reifen hängt ein 1400 Kubikmeter großer schwarzer Ballon mit der Aufschrift „CO2“.

Monster-SUV vor IAA

Zum Start der IAA protestieren Greenpeace-Aktivisten und Aktivistinnen mit einem überdimensionierten Geländewagen gegen die klimaschädliche Verkaufspolitik der Autohersteller. In diesem Jahr ist voraussichtlich jeder dritte verkaufte Neuwagen ein SUV. „Wenn das Klima unumkehrbar zu kippen droht, muss dieses verantwortungslose Treiben aufhören“, sagt Benjamin Stephan, Greenpeace-Experte für Mobilität. „Wir brauchen eine schmerzhaft hohe Zulassungssteuer für Klimakiller, damit die Verkehrswende endlich vorankommt.“ Wie bitter nötig das ist, zeigt ein neuer Greenpeace-Report: Er kalkuliert den CO2-Fußabdruck der zwölf größten Autokonzerne

158

10:30
07. September 2019

Mit dem SUV in die Klimakrise

Greenpeace-Aktivistinnen protestieren an einem Transportschiff gegen den Import von SUVs. Denn diese gefährden Menschen und Klima – so das Ergebnis einer Greenpeace-Recherche.

166

13:48
05. September 2019

Demo und Sternfahrt

Der Verkehr  verursacht knapp ein Fünftel der deutschen Treibhausgasemissionen. Demonstrieren Sie am 14. September mit uns vor der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt gegen Klimakiller und für die Verkehrswende. 

168

08:00
03. September 2019

Schmelzende Gletscher

Die Gletscher in Deutschland sterben. Greenpeace-Jugendliche überreichen Markus Söder (CSU) an der Talstation der Zugspitze mit Gletscherwasser gefüllte Urnen. Ihre Forderung an den bayerischen Ministerpräsidenten: schnelle und effektive Maßnahmen gegen die Erderhitzung. Wie stark sich die Gletscher verändert haben, sehen Sie hier.

162

10:44
16. August 2019
Greenpeace-Geschäftsführer Martin Kaiser

"Wir sind im Klimanotstand"

Hitzewellen, Dürreschäden, brennende Wälder: die Klimakrise ist da. Doch die Politik schläft weiter beim Klimaschutz. Nun legen Umweltverbände ein Handlungsprogramm für effektiven Klimaschutz vor. Im Interview erklärt Greenpeace-Geschäftsführer Martin Kaiser, worauf es ankommt.

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