Archiv: Artikel kann veraltete Informationen enthalten

US-Regierung vs. Greenpeace (Fortsetzung)

Die US-Regierung will Greenpeace Inc., das amerikanische Greenpeace-Büro, weiterhin strafrechtlich verfolgen. Zwar hat das Justizministerium die Strafanzeige gegen Greenpeace wegen einer Aktion im April 2002 überprüft, nachdem Greenpeace Rechtsmittel eingelegt hatte. Grundsätzlich bleibt das Ministerium jedoch bei der Anklage. Nur die Anschuldigung, Greenpeace habe mit der Aktion die Unwahrheit verbreitet, wird gestrichen.

Im April 2002 waren Greenpeace-Aktivisten vor der Küste Floridas auf einen Frachter geklettert und hatten ein Transparent gehalten mit der Aufschrift Präsident Bush: Stoppen Sie den illegalen Holzeinschlag. Das Schiff hatte illegal aus dem brasilianischen Regenwald exportiertes Mahagoni geladen, was das Justizministerium jetzt zugeben musste.

Wir hoffen, die Regierung gibt bald zu, dass nicht nur diese eine Anschuldigung, sondern die gesamte Strafanzeige unzulässig ist, sagt John Passacantando, Geschäftsführer von Greenpeace Inc., und fährt fort: Anstatt Greenpeace vor Gericht zu schleppen, sollte die US-Regierung mit uns zusammenarbeiten - um die fortwährenden Verbrechen gegen die Umwelt und gegen die Menschenrechte in Amazonien zu beenden.

Schreiben Sie ein Protestmail an die US-Regierung - im Cybercentre von Greenpeace!

Lesen Sie mehr über die Hintergründe des Strafprozess - Bush gegen Greenpeace (http://act.greenpeace.org/ams/de?a=1038&s=gen_de).

Tags:

Weiterführende Publikationen zum Thema

Mehr zum Thema

Kontrolle ist besser

Palmöl des Konzerns Wilmar steckt in etlichen Süßigkeiten. In Zukunft will das Unternehmen garantieren können, dass seine Ware nicht aus Regenwaldzerstörung stammt – dank Technik.

Der Weihnachtsmüffel

Oh Tannenbaum, wie stinken deine Blätter: Gewächse aus gängiger Massenbaumhaltung duften meist wenig weihnachtlich. Unsere Autorin lernte, wie Weihnachtszeit mit Tannenaroma geht.

Zehntausende stehen zusammen

Es ist die bislang größte Anti-Kohle-Demo im Rheinischen Revier: Zehntausende protestieren am Hambacher Wald für Klimaschutz – und feiern den vorläufigen Rodungsstopp.