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Update: Rainbow-Warrior-Befreiungskampf

Weltweit setzen sich Greenpeace-Aktivisten für das Ende der behördlichen Festsetzung des Greenpeace-Flaggschiffes Rainbow Warrior in Valencia ein. In Mexiko, Brasilien, Frankreich, Japan, Russland und Belgien protestierten sie am Mittwoch und übergaben an die diplomatischen Vertreter Spaniens Protestnoten, in denen sie freies Geleit für die Rainbow Warrior forderten. Aber auch in Spanien selbst wächst der Druck auf die Behörden, dass seit dem 13. Juni festgehaltene Schiff endlich fahren zu lassen.

In Mexiko-Stadt erklommen die Aktivisten den Cibeles-Brunnen - eine exakte Replika des Brunnens in Madrid - und forderten auf einem fünf Meter langen Banner: Aznar - lassen sie die Rainbow Warrior frei! Weitere Greenpeacer hatten Banner mit der Aufschrift Keine Waldzerstörung mehr dabei. Einer der Brunnen-Löwen zertrat scheinbar eine Motorsäge, die mit dem Aufruf: Stoppt illegalen Kahlschlag! versehen war. Der Cibeles-Brunnen gilt als Symbol für die Harmonie zwischen Spanien und Mexiko.

Dem Aufruf von Greenpeace, sich an einer E-Mail-Aktion zu beteiligen, sind in den vergangenen zwei Wochen bereits über 23.000 Menschen gefolgt. Teilweise sollen die Rechner der spanischen Behörden unter der Datenlast zusammengebrochen sein.

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