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Regierung Indonesiens überprüft Holzfirmen

Die Regierung von Indonesien hat zugesichert, verschiedene Holzfirmen in Papua aufgrund des Verdachts der illegalen Holzwirtschaft zu untersuchen, berichtete die Jakarta Post am Montag. Im Rahmen der Aktion Stoppt die Abholzung des Regenwalds hatte Greenpeace verschiedene Holzfirmen im Gebiet von Papua näher unter die Lupe genommen und Gesetzesverstöße festgestellt. Greenpeace legte den Bericht der Regierung Indonesiens vor und forderte zugleich, die Unternehmen zu untersuchen.

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Der Umweltminister von Indonesien, Fachmat Witoelar, versprach nun eine Untersuchung der Firmen: Wenn genügend Beweismittel über einen Gesetzesverstoß vorliegen, werden wir die verantwortlichen Firmen vor Gericht bringen. Waldexperte Hapsoro von Greenpeace begrüßt das Vorhaben der Regierung. Er bedauert jedoch, dass der Vorschlag zur vorübergehenden Einstellung der Abholzung von der Regierung zurückgewiesen wurde. Die Behörden befürchten Klagen der Holzwirtschaft. Hapsoro: Die Regierung vergibt die Zulassungen für die Abholzung, deshalb kann sie sie auch wieder zurückziehen.

Indonesien verliert jährlich mindestens 19.000 Quadratkilometer Wald. Auch in Papua, dem indonesischen Westteil der Insel Neuguinea, hält sich nicht einmal die Regierung an die Gesetze, wenn mächtige Konzerne ihr Interesse an unberührten Waldgebieten anmelden. Illegaler Einschlag und Korruption sind an der Tagesordnung.

(Autorin: Petra Fischer)

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