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Recherche: Urwaldholz am deutschen Markt

Die großen Urwälder unserer Erde sind bereits zu 80 Prozent zerstört! Dazu trägt auch unser Konsum von Urwaldholz in Deutschland bei. Deutschland hat im Jahr 2006 rund 420.000 Kubikmeter tropisches Holz importiert. Meist landet es in Parkett, Gartenmöbeln, Bauholz, Sperrholzplatten, Fenstern und Türen. Ein Fünftel aller freigesetzten Treibhausgase stammen aus der Zerstörung und Degradierung der letzten Urwälder. Es ist dringend notwendig, die noch verbliebenen Urwälder zu schützen. Denn Urwaldschutz ist Klimaschutz!

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Greenpeace-Aktivisten und Verbraucher haben drei Monate lang Tropenholz ohne FSC-Siegel am deutschen Markt recherchiert und dokumentiert. So sind Informationen aus 700 verschiedenen Läden aus allen 16 Bundesländern zusammengekommen. Die Holzdetektive fanden Tropenhölzer vorrangig bei Parkett, Dielen und Terrassenböden. Zwar ist bei Gartenmöbeln schon viel FSC zertifiziere Ware zu sehen, trotzdem fanden die Rechercheure noch reichlich unzertifizierte Produkte.

Am 7. Mai haben wir die Ergebnisse an Bundesumweltminister Gabriel und die Umweltminister der Bundesländer übergeben. Wir haben das mit der Aufforderung verbunden, dass sie sich für ein europäisches Urwaldschutzgesetz einsetzen sollen.

Die Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie weiter unten unter Publikationen als PDF-Datei: Urwaldrepublik Deutschland.

Hier finden Sie

die vollständigen Ergebnisse der Tropenholzrechere.

Wenn Sie noch Daten in unsere Holzrecherche-Datenbank im Internet eingeben wollen, bitte hier klicken: Öffentliche Recherche Urwaldholz. Schütze den Urwald, dann schützt er dich!

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