Archiv: Artikel kann veraltete Informationen enthalten

Protest in luftiger Höhe geht weiter

Am Dienstag haben Aktivisten von Greenpeace und der australischen Umweltschutzorganisation Wilderness Society gegen die Abholzung des Styx-Urwaldes protestiert: Zwei Aktivisten schwebten in etwa 50 Metern Höhe und waren durch Seile mit dem Sägegerät auf dem Waldboden verbunden, so dass die Maschinen nicht benutzt werden konnten.

Zwölf Kilometer von dem Aktionsort entfernt setzen sich die Aktivisten bereits seit Mitte November für den Erhalt des Urwaldes ein. Sie bewohnen derzeit eine Plattform, die sich in einem alten Eukalyptusbaum in 65 Metern Höhe befindet. Mit dem Protest auf der Australien vorgelagerten Insel Tasmanien wollen sie verhindern, dass der Urwald abgeholzt und zu Holzschnipseln zerschreddert wird.

Nach dem Ende der friedlichen Aktion am Dienstag begaben sich einige Aktivisten zurück auf die Plattform. Andere zogen vor das Parlament in der Stadt Hobart und bekräftigten dort ihre Forderung an die Regierung, den Kahlschlag in Tasmanien zu beenden.

Tags:

Weiterführende Publikationen zum Thema

Mehr zum Thema

Zehntausende stehen zusammen

Es ist die bislang größte Anti-Kohle-Demo im Rheinischen Revier: Zehntausende protestieren am Hambacher Wald für Klimaschutz – und feiern den vorläufigen Rodungsstopp.

Der Wald bleibt – vorerst

RWE darf im Hambacher Wald nicht roden, entschied das Oberverwaltungsgericht Münster in einem Eilbeschluss. Bis zur endgültigen Entscheidung könnte es Jahre dauern.

Gradwanderungen

Die Erderhitzung lässt sich bei 1,5 Grad stoppen, doch auch das wird die Welt verändern, so der Weltklimarat. Über dessen neuen Bericht spricht Greenpeace-Experte Christoph Thies.