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Portugal: Protest gegen illegales Holz

Aktivisten von Greenpeace und der portugiesischen Umweltschutzorganisation Quercus haben am Dienstag gegen den mit Holz aus dem Amazonasgebiet beladenen Frachter Skyman protestiert. Der Frachter wollte in den Hafen von Leixoes nahe Porto einfahren, als Kletterer sich von der Brücke am Hafeneingang abseilten und Banner hielten: Portugal, Schluss mit illegalem Holz!

Der Frachter war mit Holz von Firmen beladen, die in illegale und zerstörerische Abholzung im Amazonasgebiet involviert sind. Mit diesem Protest wollen die Umweltschutzorganisationen auf die Rolle Portugals als Tor für das illegal eingeschlagene Holz aus Brasilien aufmerksam machen.

Marcelo Marquesini, Amazonas-Experte bei Greenpeace, sagt: der Handel mit illegal und zerstörerisch eingeschlagenem Holz aus dem Amazonasgebiet geht einher mit Korruption, dem Diebstahl öffentlichen Bodens, Gewalt gegen Gemeinden und in manchen Fällen Mord. Solange es das Problem des illegalen Holzes nicht löst, macht Portugal sich mitschuldig an diesen Verbrechen.

Greenpeace fordert von der neuen portugiesischen Regierung, eine klare Stellung für den Aktionsplan der EU gegen den Handel mit illegalem Holz zu beziehen. Portugal soll die neue europäische Gesetzgebung unterstützen, die die Einfuhr illegal geschlagenen Holzes verbietet. Sechs Aktivisten wurden von der portugiesischen Polizei vorübergehend festgenommen. (us)

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