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Mit leeren Versprechen gegen kriminelle Praktiken

Greenpeace-Aktivisten haben am Donnerstag drei Tonnen Tropenholz vor dem Landwirtschaftsministerium in Paris abgeladen. Die drei Tonnen stehen für Millionen Kubikmeter illegal geschlagenen Holzes in den Urwäldern des Kongobeckens. Die EU, und an führender Stelle Frankreich, gehört zu den Hauptimporteuren. Weder die französische noch andere europäische Regierungen haben es eilig, das Verbrechen zu unterbinden.

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Gestohlenes Urwaldholz überflutet fast täglich französische und europäische Häfen. Wenn diese kriminellen Machenschaften nicht aufhören, werden die Urwälder der Erde noch zu unseren Lebzeiten verschwinden, begründete Greenpeace-Waldexpertin Sue Connor den Protest.

Connor erinnert daran, dass Millionen Menschen, die in und von den Wäldern leben, durch die skrupellosen Holzgeschäfte ihre Heimat und Existenzgrundlage verlieren. Der Lebensraum gefährdeter Arten wie Gorillas, Schimpansen und Waldelefanten schrumpft bedrohlich.

Die Aktion richtete sich gezielt gegen die Geschäftspraktiken der Unternehmen SFID/Rougier und Patrice Bois. Beide sind in der Hand europäischer Anteilseigner, beide sind für illegale Praktiken in den Urwäldern Kameruns berüchtigt. Frankreich gehört zu den Hauptabnehmerländern in Europa.

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